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Kiel Jetzt geht der Stress erst richtig los
Kiel Jetzt geht der Stress erst richtig los
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10:00 19.09.2018
Von Jürgen Küppers
Foto: Mit seinem Entwurf hat Daniel Wiesmann den Design-Wettbewerb zur Kieler Woche 2019 zwar gewonnen. Aber jetzt muss der Wahlberliner mit Hochdruck an der Umsetzung des Motivs für die Kieler-Woche-Artikel arbeiten.
Mit seinem Entwurf hat Daniel Wiesmann den Design-Wettbewerb zur Kieler Woche 2019 zwar gewonnen. Aber jetzt muss der Wahlberliner mit Hochdruck an der Umsetzung des Motivs für die Kieler-Woche-Artikel arbeiten. Zur Feinabstimmung für die Produktion reiste er nach Kiel. Quelle: Sonja Paar
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Schließlich sollen schon in ein paar Wochen die ersten Kieler-Woche-Artikel mit seinen Spritztropfen für die Winteredition produziert werden - zum Beispiel Decken, Mützen oder Honiggläser.

Die Erwartungen an den Schwaben, der in Berlin sein eigenes Studio betreibt, sind hoch. Schließlich hatte die Vorjahressiegerin Verena Panholzer mit ihrem kraftvollen Wolken-/Wellen-Motiv die damit verzierten Kieler-Woche-Artikel zu echten Verkaufsschlagern erhoben.

Absatz der Souvenirs in Kiel stieg um 40 Prozent

„Wir waren komplett ausverkauft“, berichtet Kieler-Woche-Chef Philipp Dornberger. Allein bei Kiel-Marketing sei der Absatz von Kieler-Woche-Artikeln im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent gestiegen.

Weil die Zeit zur Produktionsvorbereitung langsam knapp wird, steht Daniel Wiesmann unter Druck: „Schließlich hatte ich mit einem Sieg ja gar nicht gerechnet und muss jetzt die anderen Aufträge erst mal nach hinten schieben.“

Auf die Grundidee zu seinem Entwurf brachte den Grafik-Designer eine simpel scheinende Ausgangsfrage: Was ist die kleinste noch sichtbare Einheit, die mit dem Thema Segeln verknüpft ist? Heraus kamen dabei Wassertropfen. Um sie in freudige Bewegung zu setzen, mussten sie von unten nach oben spritzen und nicht von oben herabregnen.

"KIEL WO" war keine Absicht

Ungelöst blieb aber noch das grafische Problem mit der Schrift. Weil „Kieler Woche 2019, 22.-30. Juni“ partout nicht in die Wassertropfen passte, entschloss sich Wiesmann für die mutig-freche Verkürzung „KIELer WOche“, was man aus der Entfernung aber nur als „KIEL WO“ liest.

„Dass damit auch eine Anspielung auf eine gewisse Provinzialität Kiels gemeint sein könnte, fiel mir erst später auf“, versichert Wiesmann. Doch die Grafiker-Freunde, die er dazu nach ihrer Meinung fragte, hätten den kleinen Seitenhieb „ziemlich lustig“ gefunden: „Es war allerdings auch kein Kieler darunter.“

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