Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Kiel Einlaufen verzögert sich
Kiel Einlaufen verzögert sich
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:22 20.06.2014
Von Frank Behling
9.02 Uhr: Die USS "Mount Whitney" macht im Tirpitzhafen fest. Das Flaggschiff der 6. US-Flotte hatte zwei Stunden Verspätung. Quelle: FB
Anzeige
Kiel

Das Flaggschiff der 6. US-Flotte sollte um 6 Uhr den Lotsen übernehmen. Dieses Manöver verzögerte sich aber um gut eine Stunde.

Foto: Der Tirpitzhafen füllt sich. Der Zerstörer "Oscar Austin" macht an der Tirpitzmole fest. (FB)

Anzeige

31 Marineschiffe aus elf Nationen nehmen in diesem Jahr an der Kieler Woche teil. Der Großteil der Schiffe und Boote lief bereits am Freitagmorgen nach und nach in den Tirpitzhafen des Marinestützpunktes ein. Etwa 2500 Soldaten sind am ersten Wochenende zu Gast auf dem Sommerfest, wie die Marine mitteilte. Das Treffen von Marineschiffen aus verschiedenen Nationen gehört zum festen Bestandteil der Kieler Woche, die am Samstag offiziell eröffnet wird und bis 29. Juni dauert.

Foto: Die Truppenbetreuung der US Marine funktioniert. Im Sicherheitsbereich vor den beiden amerikanischen Schiffen hat die Betreuungsorganisation USO ihre Hotdog-Bude aufgestellt. (FB)

Größte Einheit in Kiel ist in diesem Jahr das amerikanische Führungsschiff „Mount Whitney“, das von dem US-Zerstörer „Oscar Austin“ begleitet wird. Die Ankunft des 190 Meter langen Führungsschiffs der 6. US-Flotte hatte sich wegen starken Windes und Wellengang verspätet. Die Amerikaner kamen direkt von dem US-geführten Manöver US Baltops aus der Ostsee nach Kiel. Größere Verbände zur Kieler Woche kommen auch aus Großbritannien, den Niederlanden und Polen.

Mit der „La Soummam“ wird zur Kieler Woche auch ein Schulschiff der algerischen Marine erwartet. Die Deutsche Marine ist unter anderem mit dem Segelschulschiff „Gorch Fock“ und der Fregatte „Hamburg“ auf dem Sommerfest vertreten. Am Auftaktwochenende und am Mittwoch können Interessierte beim „Open Ship“ die Schiffe und Boote im Marinestützpunkt besichtigen, jeweils von 13.30 Uhr bis 17.30 Uhr. Vom Fähranleger Bellevue wird parallel dazu ab 13.00 Uhr ein kostenloser Pendelverkehr mit Barkassen zum Stützpunkt angeboten.

Fehlen wird die von der Stadt eingeladene russische Fregatte „Boiky“. Sie hatte vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise von den deutschen Behörden keine Einlaufgenehmigung bekommen. Unter anderem die Kirche hatte sich dafür stark gemacht, diese Entscheidung zu überdenken.