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Kiel Kieler Woche war "wunderschön"
Kiel Kieler Woche war "wunderschön"
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09:19 01.07.2013
Von Martina Drexler
Hingucker in der Kieler Förde: Fast 4000 Segler kamen zur Kieler Woche.
Hingucker in der Kieler Förde: Fast 4000 Segler kamen zur Kieler Woche. Quelle: dpa
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Kiel

Für Kiels Oberbürgermeisterin Susanne Gaschke war die zehntägige Mischung aus „Segeln, Sommerfest und Scharfsinn einfach großartig“. Zufrieden war neben Marine und Seglern auch die Polizei: Das Sicherheitskonzept sei aufgegangen. Die Beamten aus Kiel und Eutin mussten zwar 517mal ausrücken, 104 Platzverweise aussprechen und 123 Anzeigen wegen Roheitsdelikten aufnehmen. Doch das waren 28 Anzeigen weniger als im Vorjahr, freute sich Thomas Bauchrowitz, Leiter der Polizeidirektion Kiel über eine insgesamt friedliche Kieler Woche mit weniger schweren Verletzungen und Ausschreitungen als im Vorjahr.

Von einer „wunderschönen Woche“ für die Segler sprach auch Ulrich Ellerbeck, Vorsitzender des Kieler Yacht-Clubs, zumal dieses Mal keine Flauten die Wettbewerbe der 4000 Segler und Seglerinnen aus 48 Nationen erschwerten. Besonders gut kamen die Medal Races vor Schilksee an, die 2014 auf Wunsch der Oberbürgermeisterin auf der Leinwand auf der Rathausbühne gezeigt werden sollen.

Die Marine, die 25 Schiffe aus elf Nationen am Marinestützpunkt liegen hatte, vermeldete mit 15000 Besuchern an drei Nachmittagen beim „Open Ship“ einen kleinen Rekord: Es waren 2500 mehr als im Vorjahr. Unter den gelegentlichen Schauern litt nach Angaben der Stadt offenbar auch nicht der Internationale Markt. Die Standbetreiber auf den städtischen Flächen zeigten sich danach  „überwiegend zufrieden“. Nur der Windjammer-Parade machte der Regen einen Strich durch die Rechnung:  Die Zuschauerzahlen sanken auf etwa 100000.