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Kiel Kieler gehen günstig baden
Kiel Kieler gehen günstig baden
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17:57 09.08.2013
Von Jana Ohlhoff
Quelle: m Jahr 2013 ein Th
Kiel

Freibäder haben daher gerade Hochkonjunktur. Auch in Kiel kommen kleine und große Wasserbegeisterte im Sommerbad Katzheide, im Eiderbad Hammer oder im Seebad Düsternbrook voll auf ihre Kosten. Aber wieviel kostet der Besuch eines solchen Open-Air-Schwimmbades eigentlich? Mit dieser Frage hat sich das Online-Portal www.ab-in-den-urlaub.de beschäftigt und vergleicht in einer aktuellen Studie die Preise von 329 Freibädern in 115 deutschen Städten. Das Ergebnis: Die Kieler gehen vergleichsweise günstig baden.

 So veranschlagen die meisten städtischen Badeanstalten im Schnitt 3,60 Euro pro Erwachsenem. Kinder zahlen durchschnittlich 2,20 Euro Eintritt. Wer in der Landeshauptstadt Kiel Lust auf das kühle Nass verspürt und nicht an den Strand fahren will, hat eigentlich ganz gute Karten. Denn hier wird durchschnittlich mit 2,77 Euro pro Erwachsenem, also 23 Prozent unter dem deutschen Durchschnittspreis, relativ günstig geplanscht. Das Sommerbad Katzheide liegt dabei mit 3,30 Euro pro Erwachsenem und 1,80 Euro für Kinder eher im höheren Preissegment; günstige Freibad-Tickets für nicht mehr als 2,20 Euro pro Erwachsenem und 1,20 Euro für Kinder gibt es hingegen im Kieler Eiderbad Hammer.

 Zu den teuersten deutschen Freibad-Städten mit Eintrittspreisen pro erwachsener Person von jeweils 4,20 Euro bis sechs Euro zählen unter anderem Speyer, Neumünster und Köln. Neumünster liegt mit einem Preis von fünf Euro pro Erwachsenem 39 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Allerdings dürfen Freibad-Besucher auch das angeschlossene Hallenbad mit Wasserrutsche nutzen. Aber nicht nur die Preise für Erwachsene sind gepfeffert: Ein weiterer Teil der Studie hat die Eintrittspreis-Gestaltung im Hinblick auf Preisnachlässe für Familien überprüft. Während alle untersuchten Freibäder in Brandenburg und Bremen Familienrabatte anbieten, waren es in Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Niedersachen jeweils unter 50 Prozent. Schleswig-Holstein erweist sich als familienunfreundlichstes Bundesland und nimmt mit nur 14 Prozent den letzten Platz im Bundesvergleich ein.johl