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Kiel „Mettenhof hat uns positiv überrascht“
Kiel „Mettenhof hat uns positiv überrascht“
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18:04 16.08.2019
Von Jennifer Ruske
"Mettenhof hat uns positiv überrascht": Die Zahl der Delikte, die der Kommunale Ordnungsdienst im Stadtteil ahndet,  ist geringer als in anderen Stadtteilen, erklären Sachbereichsleiter Rajko Wengel (links) und Frank Festersen, Leiter des Ordnungsamtes. Jennifer Ruske Quelle: Jennifer Ruske
Kiel

Im Mai haben die 16 Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes ihre Arbeit aufgenommen. Ihre Schwerpunkte sind die Innenstadt, das Areal am Hauptbahnhof sowie die Stadtteile Gaarden und Mettenhof. Das Aufgabengebiet für die Teams in Uniform ist groß: „Wir kümmern uns um alle Verstöße gegen die Kieler Satzung, angefangen von wilden Müllablagerungen, rücksichtslosen Radfahrern, eklatanten Parkverstößen oder die Anleinpflicht von Hunden“, zählen Ordnungsamtsleiter Frank Festersen und Rajko Wengel, Leiter des Kommunalen Ordnungsdienstes, auf. In Mettenhof waren die Zweierteams, die von 8 bis 23 Uhr und am Sonntag von 8 bis 20 Uhr im Schichtdienst arbeiten, im Juli unterwegs. Das Fazit: „Wir waren positiv überrascht“, sagt Wengel. 

Mettenhof kein Schwerpunktgebiet

Was Müll- und sonstige Delikte angehe, sei Mettenhof für ihn kein Schwerpunktgebiet. An den 23 Tagen, an denen die Teams im Stadtteil unterwegs waren, seien fünf große Sperrmüllhaufen und 16 Verkehrsverstöße, bei denen überwiegend abends Feuerwehrzufahrten zugeparkt wurden, dokumentiert worden. „Was die wilden Müllkippen angeht, da haben wir in anderen Stadtteilen im gleichen Zeitraum auch mal dreistellige Zahlen“, sagt Wengel. 

Falschparker werden abgeschleppt

Der Kommunale Ordnungsdienst dokumentiert übrigens nicht nur, sondern lässt zum Beispiel Falschparker konsequent abschleppen. „Das gilt allerdings nur für eklatante Verstöße“, sagt Wengel. Die abgelaufene Parkuhr gehöre nicht dazu. Auch alle anderen Verstöße, die die Teams mitbekommen oder die ihnen gemeldet werden, werden an die Bußgeldstelle der Stadt Kiel weitergeleitet. Und deren Strafgelder treffen die Verursacher an einer empfindlichen Stelle: im eigenen Portemonnaie. Grundsätzlich aber setzen die Teams auf Gespräche und auf Aufklärung. „Wir wollen Probleme im Stadtteil gemeinsam mit den Menschen angehen.“ Auch dabei falle Mettenhof positiv auf: „Die meisten Menschen können wir mit unseren Argumenten überzeugen. Pöbeleien oder Beleidigungen gibt es nicht.“ Der Kommunale Ordnungsdienst ist unter der Telefonnummer 0431/9012079 und per E-Mail unter ordnungsdienst@kiel.de zu erreichen.

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