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Kiel Kleingärtner lassen sich weiterhin nicht stutzen
Kiel Kleingärtner lassen sich weiterhin nicht stutzen
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19:17 16.06.2009
Kiel

„Dabei geht es der Stadt darum, ihre Prüfungspflicht in Bezug auf die Abrechnungen des Kleingartenverbands wahrzunehmen“, hatte ein Sprecher der Stadt erklärt. Zu den Gesprächsergebnissen äußerten sich weder Bürgermeister Peter Todeskino noch der Verband. Immowirtschaft-Chef Gerd Polei war mit drei Mitarbeitern dem Dachverband der etwa zwei Dutzend Kieler Laubenpiepervereine auf die Pelle gerückt. Der grundsätzliche Dissens bleibt offenbar bestehen: Bislang weigert sich der Verband, sein wirtschaftliches Handeln offenzulegen, er akzeptiert lediglich eine Qualitätsüberprüfung seiner Leistungen innerhalb des Generalpachtvertrags (GPV) wie Pflege der Anlagen oder der Außenbereiche der Kolonien. Alles andere ginge die Stadt nichts an, hatte Verbandschef Heinz Voelz wiederholt deutlich gemacht. Zwar nimmt der Verband eine halbe Million Euro aus Pachten der Kleingärtner von städtischen Grundstücken ein, wie dieses Geld dann aber verwendet wird, wird praktisch kaum kontrolliert. Der Verband beauftragt selbstständig Fremdfirmen und summiert Eigenleistungen der Kleingärtner zu Beträgen jenseits von 100000 Euro auf - was da geschieht, will die Politik jetzt genau wissen. Der Verband denkt immer noch über anwaltliche Unterstützung nach, da ihm eine Prüfung durch die Stadt als unangemessen erscheint: Man müsse sich nicht „rechtfertigen“, hatte Voelz vor geraumer Zeit noch gepoltert. Die Politik revanchierte sich mit der Bemerkung, der Verband müsse sich „wie jeder andere Zuschussnehmer“ in die Karten sehen lassen. Woraufhin die Klengärtner aus den Lauben kamen und Rufmord durch die Politik sahen: Denn man erhalte gar keine Zuschüsse. Das bescheinigte die Stadt den Laubenpiepern offiziell: Der Verband sei Vertragspartner, öffentliche Zuschüsse bekomme er nicht.

Offenbar haben sich die Ratsfraktionen verabredet, künftig mehr Licht in das Tun des Verbandes zu bringen. Das aber, so war zu hören, könne nur gelingen, wenn man sich von dem Verband weder vereinnahmen noch auf den politischen Gegner hetzen lasse - was oft reflexartig der Fall war. Nach dem Bericht des Rechnungsprüfungsamtes, das den Generalpachtvertrag und die Intensität der Kontrolle durch die Stadt einer höchst kritischen Prüfung unterzogen hatte, stehen die Zeichen auf Einigkeit - wenigstens innerhalb der Politik.

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