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Kiel Das koloniale Erbe wirkt nach
Kiel Das koloniale Erbe wirkt nach
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07:00 15.02.2017
Von Thomas Lange
Foto: Sonne, Strand und Meer – und natürlich viel, viel Landschaft. Lange Zeit galten die Jungferninseln (Virgin Island) mit der Hauptinsel St. Thomas und der Hauptstadt Charlotte Amalie (Foto) als eine Art karibisches Paradies – bis der große Tourismus einsetzte.
Sonne, Strand und Meer – und natürlich viel, viel Landschaft. Lange Zeit galten die Jungferninseln (Virgin Island) mit der Hauptinsel St. Thomas und der Hauptstadt Charlotte Amalie (Foto) als eine Art karibisches Paradies – bis der große Tourismus einsetzte.  Quelle: Imago
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Kiel

Dänemark war mit „Dansk Vestindien” (Dänisch Westindien) einmal eine Kolonialmacht und sicherte sich im 17. Jahrhundert die drei kleinen karibischen Inseln. Aber auch nach 100 Jahren sind die dänischen Einflüsse hier immer noch spürbar. Rainer Pelka, Politikwissenschaftler, Skandinavist, Germanist und langjähriger Direktor der Europäischen Akademie in Sankelmark, wird über die wechselhafte Geschichte der Inseln sowie die aktuelle Situation berichten. Die Veranstaltung der Deutsch-Dänischen Gesellschaft reflektiert auch das enge Verhältnis Flensburgs zu den Jungferninseln: Durch den Handel mit Rohrzucker begründete die Stadt ihren Wohlstand und ihren internationalen Ruf als Rumstadt.

15. Februar, 19 Uhr: Hermann-Ehlers-Akademie, Niemannsweg 78, Kiel. Eintritt frei. Infos/Anmeldung Tel. 0431/389223.

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