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Kiel FDP setzt auf Wirtschaft und Verkehr
Kiel FDP setzt auf Wirtschaft und Verkehr
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13:05 11.03.2018
Von Alev Doğan
Die FDP Kiel stimmte auf ihrem Kreisparteitag über ihr Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2018 ab. Quelle: eis - Thomas Eisenkraetzer
Kiel

Unter dem Motto „Denken wir neu – Chancen für Kiel“ haben die Liberalen ihre Vorstellungen umrissen. Die Kernpunkte des Programm im Überblick:

Stadtgestaltung

Die FDP fordert ein ganzheitlichen Konzept für die Innenstadtentwicklung: Tiefgaragen für die Innenstadt, Abriss der Pavillons am Alten Markt, stattdessen feste Marktstände und einen regelmäßigen Wochenmarkt. In der Holstenstraße sollen partielle Überdachung, gastronomische Vielfalt und Wohnraum Platz finden und sie – auch für die Kreuzfahrt- und Fährgäste – attraktiver machen.

Wirtschaft und Verkehr

Kieler Studenten und Unternehmen sollen besser miteinander vernetzt werden, mittelständische Unternehmen sollen in einen engeren Austausch mit Schulen kommen. Den Flughafen will die FDP erhalten, die Ost-West-Trennung durch eine bessere Fährverbindung überwinden. Der öffentliche Nahverkehr soll enger getaktet werden. Co-Working-Spaces wie das Fleet 7 und die Alte Mu sollen gefördert, Unternehmensgründungen sollen erleichtert werden. Auch im Programm: ein Messe- und Kongresszentrum.

Soziales

Für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stehe übergeordnet die Schaffung von Kitaplätzen. Auch qualitativ: In Stadtteilen mit bildungsferneren Familien wie Gaarden und Mettenhof müsste mehr Personal in den Kitas eingesetzt werden. Flüchtlinge sollen durch städtische Projekte so intensiv wie möglich in Verwaltung und Wirtschaft eingebunden, durch Sport und Kulturelles soll Integration gefördert werden.

Sicherheit

Das Programm sieht erhöhte Präsenz von Polizei und Ordnungsamt sowie eine bessere Beleuchtung vor. Mit der Deutschen Bahn, dem Ordnungsamt und Anliegern soll über den „Brennpunktbereich“ Hauptbahnhof gesprochen werden, um eine „respektvolle und gemeinschaftliche Nutzung“ zu gewährleisten. An Schulen soll verstärkt Präventionsarbeit geleistet werden.

Finanzen und Verwaltung

Mit einer offensiven Wirtschaftsförderung soll Kiel zu einer für Unternehmen attraktiven Stadt werden. Die Einnahmen der Stadt durch Gewerbesteuern könnten so erhöht und verstetigt werden. Studenten sollen durch die Vernetzung mit der hiesigen Wirtschaft und das gründerfreundliche Klima nach ihrem Abschluss in Kiel bleiben. Verwaltungsabläufe sollen digitalisiert, an der Spitze der Verwaltung soll ein Wirtschaftsdezernat eingeführt werden.

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