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Kiel Die Lions zeigen, was sie Gutes tun
Kiel Die Lions zeigen, was sie Gutes tun
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20:00 30.05.2019
Von Niklas Wieczorek
Bringen deutsche Lions in Kiel zusammen (v. li.): Generalsekretärin Astrid Schauerte, Deutschland-Chef Wolf-Rüdiger Reinicke, Nord-Chef Wolfgang Tiersch und der Kieler Organisator Olaf Kahlke. Quelle: Frank Peter
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Kiel

Die Lions gelten als weltweit größter Service-Club, organisieren Veranstaltungen, um Gelder für gute Zwecke zu generieren. Norddeutschland-Chef Wolfgang Tiersch nennt beispielhaft ein Projekt zur Wasserversorgung in Äthiopien, für das 115.000 Euro aus dem Nord-Distrikt gesammelt werden sollen. "Wir helfen nicht nur regional oder national, sondern weltweit."

Lions-Präsidentin und Ministerpräsident zu Gast

Zu Gast in Kiel ist daher auch die internationale Lions-Präsidentin Gudrun Yngvadottir, die wie Ministerpräsident Daniel Günther, Mitglied des Lions-Clubs Eckernförde, in der Sparkassen-Arena erwartet wird. "Die Deutschen Lions wachsen noch", sagt Reinicke, "mit mehr Menschen haben wir mehr helfende Hände." Laut Generalsekretärin Astrid Schauerte sind es etwa 52.000 Mitglieder in 1500 Clubs. Neumitglieder müssen nicht mehr empfohlen werden, sondern bereit sein, sich einzusetzen.

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Die Lions sehen es auch als ihren Auftrag an, ehrenamtliches Engagement zu stützen. Dazu gehört der Jugendbotschafter-Wettbewerb, der am Freitag neun engagierten Jugendlichen die Möglichkeit gibt, mit ihren Projekten eine Nicht-Lions-Jury zu überzeugen. Zur Belohnung gibt es Gelder für andere Projekte und eine Reise zum Lions-Europaforum in Tallinn, erklärt der Wettbewerbsbeauftragte Joachim Albrecht aus Altenholz.

Europa und Wasser als wichtige Themen

Der Club ist parteipolitisch ungebunden, so Reinicke, aber im ablaufenden Lions-Jahr habe man sich stark für die europäische Integration eingesetzt. Und das soll weitergehen. Das Thema, das jetzt in Kiel eine große Rolle spielen soll, ist "Wasser ist Leben". Stolz berichtete der Kieler Organisator Olaf Kahlke, Klimaforscher Mojib Latif als Impulsredner gewonnen zu haben, der "wundervoll plakativ" über den Klimawandel rede. 

Sei es bei Podiumsdiskussionen, Festabenden oder zahlreichen Workshops: In Kiel wollen die Lions sich weiter vernetzen und neue Initiativen zur humanitären Hilfe wie das Wash-Projekt zur Versorgung in Äthiopien oder Hunderte bereits besorgte Wasserrucksäcke, die unter dem Namen "Paul" bekannt sind, voranbringen. "Es geht nicht um Geschäfte bei den Lions, sondern ums Helfen vor Ort", sagte Reinicke. "Die Lions helfen mit dem Wichtigsten, was sie haben: Zeit", fasste Tiersch zusammen.

Weitere Informationen zum Kongress finden Sie hier.

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