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Kiel RBZ Technik will „Bahnklasse“ einrichten
Kiel RBZ Technik will „Bahnklasse“ einrichten
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17:53 25.09.2019
Von Martin Geist
Lisa Splettstößer und Björn Behrens von der Deutschen Bahn sowie Schulleiter Jörn Schelzig und Abteilungsleiter Christian Vittrup vom RBZ Technik (von links) unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung. Quelle: Martin Geist
Kiel

Fast 500 Azubis möchte die Bahn kommendes Jahr allein in Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Bremen einstellen. „Da geht es nicht nur um Lokführer und Fahrdienstleiter“, betont Bärbel Behncke, die in dem Unternehmen zuständig für die Personalgewinnung Nord ist. Vom Fachinformatiker bis zu gewerblich-technischen Berufen wie Mechatroniker, Elektroniker oder Anlagenmechaniker bildet die Bahn in einer Vielzahl von Berufen aus, die fürs RBZ Technik interessant sind. Und genau das soll den Schülern in Zukunft auf vielerlei Wegen vermittelt werden.

1000 Euro im ersten Lehrjahr

Um die 1000 Euro schon im ersten Lehrjahr, ein dreizehntes Monatsgehalt, bis zu 350 Euro monatlicher Mietzuschuss, eigene Ausbildungswerkstätten: So etwas macht die Bahn zu einer attraktiven Adresse für den Berufsnachwuchs, zumal zahlreiche Azubi-Stellen auch in Kiel oder der näheren Umgebung angesiedelt sind. Obendrein wartet laut Bärbel Behncke auf diejenigen, die ihre Ausbildung erfolgreich abschließen, ein mehr als sicherer Arbeitsplatz mit allen Weiterentwicklungsmöglichkeiten, die ein großer Konzern zu bieten hat.

Absolventen passen gut zur Bahn

Zur Zielgruppe gehören am RBZ Technik besonders die jungen Leute der Berufsfachschule I. Schwerpunkte sind dort Elektrotechnik, Metalltechnik sowie die Zweirad- und Kfz-Technik, also durchweg Fächer, die für die Bahn Bedeutung haben. In der Berufsfachschule I machen die Schüler ihren mittleren Schulabschluss und anschließend oft mit einer dualen Ausbildung weiter. Auch insofern passen die Absolventen perfekt ins „Beuteschema“ des Verkehrsunternehmens, betont Schulleiter Jörn Schelzig.

Aufbau einer Bahnklasse

Wichtigstes Nahziel der jetzt besiegelten Zusammenarbeit ist der Aufbau einer speziellen „Bahnklasse“ innerhalb der Berufsfachschule I. Der Unterricht soll dort gezielt an die Bedürfnisse des Kooperationspartners angepasst werden. Ihrerseits verspricht die Bahn, den RBZ-Schülern umfassende Möglichkeiten für Praktika in verschiedenen Bereichen zu ermöglichen. Angestrebt wird außerdem mittelfristig, dass der eigentliche Berufsschulunterricht für einzelne Module oder komplett für spezielle Bahnberufe wie Eisenbahnfahrzeugführer am RBZ Technik gehalten wird.

Freude über Vereinbarung

„Wir sind froh und stolz über diese Vereinbarung“, freut sich Schulleiter Schelzig, der die Bahn als „tollen Ausbildungsbetrieb“ lobt. Auch die Berufsfachschüler, die sich bei der Unterzeichnung der Vereinbarung über die Perspektiven dieses Unternehmens informieren ließen, zeigten sich aufgeschlossen. Frotzeleien über die Pünktlichkeitsprobleme der Bahn blieben dabei nicht aus, doch Personalmanagerin Behncke konterte geschickt: Wer zu mehr Pünktlichkeit beitragen wolle, könne ja einfach Mitarbeiter werden.

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