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05:30 30.08.2014
Von Tanja Köhler
Merle Primke wird für die Kieler Nachrichten nicht nur als Küstenmerle bloggen, sondern auch eine regelmäßige Kolumne schreiben. Quelle: Uwe Paesler
Kiel

Wer in den vergangenen Wochen mit offenen Augen durch Kiel gegangen ist, hat Merle Primke vielleicht gesehen: Mit ihrem blauen Fahrrad und einer großen Kameratasche machte sich die 26-Jährige auf die Suche nach besonderen Orten in Kiel. Die Bloggerin schaute dabei nicht nur bei inhabergeführten Läden vorbei – so, wie man es von ihr aus Förde-Fräulein-Zeiten kannte –, sondern klingelte auch an Wohnungstüren.

 „Es gibt so unglaublich viele schöne Wohnungen hier, die muss man einfach einmal zeigen“, sagt Merle Primke. Jede hat ihren eigenen Stil, jede ihre eigene Geschichte. Beides transportiert sie auf ihre ganz unverwechselbare Art: mit vielen detailverliebten Fotos und verträumten Texten. „Ich möchte den Lesern einfach zeigen, wie zauberhaft Kiel sein kann“, sagt sie.

 Wie viele andere Kieler haderte Merle Primke lange Zeit mit der Stadt. „Ich war oft am Meckern und wollte einfach nur weg.“ Doch dann fasste sie den Entschluss, dem Gejammer ein Ende zu setzen. Sie wollte sich hier wohlfühlen und suchte die versteckten Winkel und charmanten Orte der Stadt.

 Ihre Begeisterungsfähigkeit für die kleinen, unscheinbaren Dinge machte sich Merle Primke zum Beruf. Als Bloggerin berichtet sie über die schönen Seiten der Stadt und gibt Tipps, was man hier alles erleben kann: Etwa ein Windlicht mit nostalgischen Kiel-Fotos basteln, einen perfekten Tag mit Freunden verbringen oder einen Ausflug zu ihren ganz persönlichen Lieblingsplätzen machen. Dadurch entsteht ein neues Gefühl für die Stadt, die alles andere als grau und langweilig ist.

 Das Kiel von Küstenmerle ist leuchtend und bonbonbunt. „Ich sehe die Welt einfach mit Kinderaugen und entdecke dabei Dinge, die anderen nicht sofort auffallen.“ Etwa einen Legostein in der Mauer eines Restaurants oder ein fuchsbauartiges Atelier für Träumer und Kreative. Indem sie diese versteckten Details für alle sichtbar macht, motiviert sie ihre Leser, diese Dinge auch zu entdecken.

 Ihre ersten Blogeinträge auf www.kuestenmerle.de  hat Merle Primke bereits veröffentlicht. Doch nicht nur dort lässt sie ihre Leser an den Entdeckungstouren teilhaben. Sie postet auf ihrer Instagramseite www.instagram.com/kuestenmerle Fotos von besonderen Orten und Gegenständen, sendet kleine Botschaften von unterwegs über den Kurznachrichtendienst Twitter (www.twitter.com/kuestenmerle) und informiert auf Facebook (www.facebook.com/kuestenmerle) über ihre neuen Artikel. Es lohnt sich also, Merle Primke auf den sozialen Kanälen zu folgen.

 Wer bezaubernde Orte oder eine besondere Wohnung in Kiel kennt, über die Merle Primke berichten könnte, kann den Hinweis per Mail an kuestenmerle@kieler-nachrichten.de senden. Die gebürtige Kielerin freut sich über jede Anregung: „So lerne ich neue Facetten der Stadt und viele liebenswerte Menschen kennen – und wer weiß, vielleicht entwickelt sich ja eine neue Freundschaft daraus.“

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Zwei Jahre lang stellte Merle Primke als Förde Fräulein bezaubernde Orte in Kiel vor. Jetzt arbeitet die 26-Jährige bei den Kieler Nachrichten und bloggt demnächst als Küstenmerle über die charmanten Seiten der Stadt – noch persönlicher und detailverliebter, als man es von ihr kennt.

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Zwei Jahre lang hat die Bloggerin Merle Primke in Kiel nach dem kleinen Zauber im Kieler Alltag gesucht und ihn in ihrem Buch „Förde Fräulein. Kiels zauberhafte Adressen“ festgehalten. Am Sonnabend nahm sich die 26-Jährige zwei Stunden Zeit und signierte auf Wunsch ihr Buch in der Kundenhalle der Kieler Nachrichten.

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Sie sind charmant, nostalgisch und einmalig in Kiel: die inhabergeführten Läden, die über das ganze Stadtgebiet verteilt sind. Weil sie der Landeshauptstadt einen besonderen Glanz verleihen, hat Merle Primke über 50 davon besucht und porträtiert.

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