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Kiel Fischbar muss sich neu bewerben
Kiel Fischbar muss sich neu bewerben
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06:00 28.02.2019
Von Oliver Stenzel
Hat derzeit die Luken zumindest am Dreiecksplatz wieder geöffnet: Fischbar-Inhaber Daniel Gieseler-Heinrich. An der Kiellinie muss er sich neu bewerben. Quelle: Oliver Stenzel
Kiel-Düsternbrook

Man blicke auf eine langjährige und erfolgreiche Partnerschaft mit der Fischbar zurück. Nach Auslaufen des letzten Drei-Jahres-Vertrags im September 2018 habe Daniel Gieseler-Heinrich, der Inhaber der Bar, daher eine Vorzugsoption gehabt, von dieser aber leider keinen Gebrauch gemacht, heißt es bei Kiel-Marketing auf Nachfrage. Aus diesem Grund sei die an das Camp 24/7 angrenzende Gastronomie neu ausgeschrieben worden.

Fischbar jetzt nur ein Bewerber unter vielen

Mitte Februar endete die Frist. „Wir sichten jetzt die Bewerbungen und werden uns dann entscheiden. Das kann die Fischbar sein, es kann aber auch sein, dass uns gegebenenfalls ein anderes Konzept ebenso überzeugt und wir einem anderen Gastronom den Zuschlag geben“, antwortet Eva Zeiske von Kiel-Marketing auf die Frage, ob schon klar sei, dass die Fischbar in der kommenden Saison nicht mehr an ihren alten Standort zurückkehren wird.

"Zu viele Projekte auf einmal"

Ortswechsel zum Dreiecksplatz: Nach einer langen Auszeit ist in die Ende 2017 eröffnete Deli-Filiale der Fischbar seit Kurzem neues Leben eingekehrt. Von Montag bis Sonnabend können Sea-Foodies hier zwischen 11 und 14 Uhr Spezialitäten wie Fischburger oder hawaiianische Poke Bowls genießen. Das Feedback der Kunden sei ermutigend, urteilt Daniel Gieseler-Heinrich, der sich nach zwei Sabbat-Monaten dazu entschlossen hat, zumindest hier die Luken wieder zu öffnen. 2018 sei für ihn Einiges zusammengekommen, bekennt der Gastronom, der sich zwar ebenfalls für das Camp 24/7 beworben hat, hier aber nun einer von vielen Interessenten ist. Das vergangene Jahr war das erste, in dem er die Fischbar allein betrieb. Aufgrund seiner neuen Aufgabe als Leiter des Kieler-Woche-Büros hatte sein langjähriger Geschäftspartner Philipp Dornberger das Unternehmen Ende 2017 auf eigenen Wunsch verlassen. Aufgrund der dadurch veränderten Lage sei ihm zu wenig Zeit für das eigentliche Kerngeschäft an der Kiellinie geblieben, sagt Gieseler-Heinrich. Die Arbeit an dem Fischbar-Buch habe zusätzliche Kapazitäten beansprucht: „Es waren einfach sehr viele Projekte auf einmal.“

Entscheidung über Vergabe soll schnell fallen

„Die Bewerberlage ist gut, sodass wir auf jeden Fall den Gästen weiterhin eine ansprechende Gastronomie bieten können“, sagt Eva Zeiske im Hinblick auf die kommende Saison am Camp 24/7. Kiel-Marketing sei es dabei wichtig, dass es dort auch künftig ein maritimes Angebot mit Fisch gebe. In Anbetracht der unmittelbar bevorstehenden Saison werde die Entscheidung über die Vergabe nicht lange auf sich warten lassen.

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