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Kiel Wieder warten 800 Flüchtlinge auf Weiterreise
Kiel Wieder warten 800 Flüchtlinge auf Weiterreise
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11:43 03.11.2015
Von Deutsche Presse-Agentur dpa
Die Stadt Kiel hat in der Nacht zum Dienstag knapp 800 Transitflüchtlinge in Notunterkünften am Hafen unterbringen müssen. Quelle: Carsten Rehder/dpa
Kiel

Deshalb habe die Stadt das ehemalige C&A-Gebäude noch einmal bis Freitagmorgen für Flüchtlinge bereitgestellt. In den Verhandlungen mit den Gebäudeeignern wegen einer regulären Nutzung gebe es noch keine Einigung. Derzeit gibt es für Flüchtlinge direkt am Hafen in der Markthalle und im ehemaligen C&A-Gebäude zusammen etwa 700 Betten.

Bereits die dritte Nacht in Folge verbrachten Mohammad und Susan aus Syrien zusammen mit ihren beiden Kindern in einer der Notunterkünfte. Davon zeugen die drei Armbänder, die die Flüchtlinge für jede Nacht in einer der Notunterkünfte bekommen. Je mehr sie davon haben, desto größer sind ihre Chancen auf eines der begehrten Tickets für die Fähre nach Schweden. Sie hofften darauf, in den kommenden drei Tagen ein Ticket für die Fähre nach Schweden zu bekommen, sagte der Familienvater der Deutschen Presse-Agentur. Die Tochter Aya habe derzeit Fieber. Seine Familie stamme aus Aleppo.

Sechs Männer haben Montag um 23.25 Uhr einen Flüchtling vor dem Hauptbahnhof niedergeschlagen. Der 35 Jahre alter Iraker musste im Krankenhaus behandelt werden.  Da es nach Polizeiangaben erhebliche Sprachprobleme gibt, konnten die Ermittler die Ursache der Auseinandersetzung bisher nicht klären.

Günter Schellhase 03.11.2015

In Kiel-Holtenau hat in der Nacht zum Dienstag eine Garagenanlage gebrannt. Die Feuerwehr wurde gegen 1.20 Uhr von einem Passanten informiert, um 4.20 Uhr war der Einsatz in der Immelmannstraße beendet. Die Brandursache steht noch nicht fest. Verletzt wurde niemand.

KN-online (Kieler Nachrichten) 03.11.2015

Hat ein Familienvater seine Tochter mehrfach missbraucht? Eine damals Neunjährige und ihr jüngerer Bruder behaupten das und offenbarten sich der Mutter mit den Worten: „Du Mama, das darfst Du gar nicht wissen.“. Jetzt steht er vor Gericht.

Deutsche Presse-Agentur dpa 03.11.2015