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Kiel "Sprottenflotte" startet in und um Kiel
Kiel "Sprottenflotte" startet in und um Kiel
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19:21 03.07.2019
Von Niklas Wieczorek
Immer die Veloroute 10 entlang, bis zum Audimax-Vorplatz: Eine flotte Tour war Teil des Eröffnungstages für die grün-weißen Fahrräder. Quelle: Thomas Eisenkrätzer
Kiel

Ab 2021 ist die Ausweitung ins Umland geplant, perspektivisch 2500 Räder. Schließlich ist der Anbieter die Kiel-Region. "Der Start kommt zu einem guten Zeitpunkt", sagte Oberbürgermeister Ulf Kämpfer, auch wenn das System nur "ein Mosaikstein für die Fahrradstadt Kiel" sein könne. So gebe es längst nicht genug breite und schöne Wege. Aber es sei geplant dies immer weiter zu verbessern, damit mehr Autofahrer umsteigen. Die Sprottenflotte habe „genau die Niedrigschwelligkeit, die wir brauchen“.

Das Nextbike-System soll einfach sein

Das simple Konzept: Digital registrieren über die Seite der Sprottenflotte oder die App des Dienstleisters Nextbike; dort sehen, wo Räder verfügbar sind – und einfach die Nummer des Rades eingeben oder den Code scannen. Die ersten 30 Minuten sind kostenlos, danach kostet jede halbe Stunde einen Euro, ein Tag maximal neun. Die Räder können an jeder Station abgegeben werden.

Der Start mit den ersten 150 Rädern verlaufe aufgrund der Einschränkungen durch die Kieler Woche etwas schleppend, so die Verantwortlichen. Ab August soll die Pilotphase mit 245 Gefährten durchstarten, 32 Stationen funktionieren. Mehrere Standorte an Uni, Fähranleger Dietrichsdorf, Hauptbahnhof oder Rathaus Kronshagen sowie in Gaarden sollen die Stadt abdecken. Janet Sönnichsen, Kiel-Region-Geschäftsführerin gab sich aufgrund dieser breiten Aufstellung optimistisch, das System werde nicht floppen wie zuletzt das Campus-Rad Ende 2017.

Schwentine-Überfahrt soll kostenlos werden

Ebenfalls den offiziellen Startschuss gab es am Mittwoch für die kostenlose Fahrrad-Mitnahme auf der Schwentine-Fähre, so Kämpfer. 2020 sollen auf der Fähre alle Fahrten gratis sein, von der Stadt subventioniert. Ebenfalls gefördert wurde die Sprottenflotte – ein Grund dafür sind die schlechten Stickstoffdioxid-Werte am Theodor-Heuss-Ring. So gebe es "im Schlechten auch etwas Gutes", sagte Kämpfer mit einem Grinsen. Er rief zum intensiven Nutzen der Sprottenflotte auf: "Je mehr mitmachen, desto einfacher und günstiger wird es." Schließlich könne man in der "Weltstadt Kiel" alle Ziele in 30 Minuten erreichen.

Zur Seite der "Sprottenflotte" geht es hier.

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