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Kiel Dialysezentrum mit Wohlfühlcharakter
Kiel Dialysezentrum mit Wohlfühlcharakter
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13:21 28.10.2019
Von Karina Dreyer
Eröffneten das neue Nieren- und Gefäßzentrum NGZ Kiel auf dem Lubinus Campus: (von links) Tilman Walek, Matthias Tyczewski, Juliane Kadner, Lara Rathje, Anita Schneider, Jan Struck, Burkhard Floehr, Sigrid Gärtner, Ekkehard Ziegler und Judith Lore. Quelle: Karina Dreyer
Kiel

Bereits Anfang September öffnete das knapp 3200 Quadratmeter große Nieren- und Gefäßzentrum, kurz NGZ, Kiel auf dem Lubinus Campus. Im Rahmen eines Erbbaurechtsvertrages realisierte die Patienten-Heimversorgung (PHV) als gemeinnützige Stiftung das Dialysezentrum mit insgesamt 54 Behandlungsplätzen unter ärztlicher Leitung der nephrologischen Praxen von Dr. Tilman Walek, Dr. Jan Struck, Dr. Ekkehard Ziegler und Dr. Burkhard Floehr. Zudem sind zwei angiologische Praxen und eine kardiologische Praxis im Zentrum angesiedelt.

Patienten-Heimversorgung ist seit 1976 in Kiel aktiv

Die PHV mit Sitz in Bad Homburg engagiert sich seit mehr als 40 Jahren für die Versorgung dialysepflichtiger Patienten und betreibt ein Netzwerk mit 89 Zentren bundesweit, in Österreich und in der Schweiz. Seit 1976 versorgt die PHV Patienten in Kiel. Erst in der Holtenauer Straße, seit 1988 in der Projensdorfer Straße. Diese Räumlichkeiten stehen nach dem Umzug nun leer und zum Verkauf.

Vor allem die Patienten sollen profitieren

Nicht weit vom alten Standort entfernt liegt das neue Nieren- und Gefäßzentrum Kiel auf dem Lubinus Campus. Auf drei Geschossen bietet es 20 Dialyseplätze mehr als vorher, alles in einem warmen, hellen und freundlichen Ambiente. „Jeder Patientenplatz hat einen Blick nach außen, sodass man sich wohlfühlen kann, auch wenn man krank ist“, sagte Stadtrat Gerwin Stöcken in seiner Begrüßungsrede. „Mit den Praxen für Gefäß- und Herzerkrankungen sowie dem Lubinus Clinicum in direkter Nachbarschaft können wir den Patienten eine umfassende Versorgung bieten“, sagte Henning Horst, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Stiftung PHV. Auch Dr. Johann Georg Philipp Lubinus vom medizinischen Vorstand des Lubinus Clinicum betonte: „Wir freuen uns über diese Bereicherung. Von den entstehenden Synergien werden vor allem die Patienten profitieren“. 

200 Patienten müssen zwölf Stunden in der Woche dort verbringen

Um die richtige Balance für Patienten, Ärzte und Team herauszufinden, „haben wir den Neubau von innen nach außen entwickelt. Wir haben uns mit Licht, Farben, Materialien, laut und leise auseinandergesetzt“, sagte Tilman Walek. Aber auch mit den Arbeitsplätzen selbst. „Wie sollen wir anderen helfen, wenn wir nicht auf eigenen Ressourcen achten“, sagte er. Und das kommt den Patienten zugute. Momentan sind das rund 200, davon 148 Dialysepatienten, die zwölf Stunden in der Woche dort verbringen müssen. „Für sie haben wir einen neuen Standard geschaffen, eine medizinisch breitere Versorgung und kürzere Wege, um uns mit Kollegen abzusprechen“, sagte Ekkehard Ziegler.

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