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Kiel Etwas mehr Arbeitslose in Kiel
Kiel Etwas mehr Arbeitslose in Kiel
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13:00 02.06.2019
Von Kristian Blasel
Der Bauboom dauert an. Fachkräfte werden auf dem Arbeitsmarkt weiterhin gesucht - auch in Schleswig-Holstein und Kiel.
Kiel

Zwar ging die Zahl der arbeitslos gemeldeten Frauen und Männer in der Landeshauptstadt im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich um 604 (5,3 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote liegt somit bei 7,7 Prozent, das sind 0,5 Prozentpunkte weniger als im Mai 2018. Im Vergleich zum April sind es aber 131 (1,2 Prozent) Arbeitslose mehr.

"Der langfristige Trend ist unverändert positiv"

Petra Eylander, Leiterin der Agentur für Arbeit Kiel, sieht dennoch keinen Grund zur Nervosität. „Der langfristige Trend ist von einem Abbau der Arbeitslosigkeit gekennzeichnet und bleibt unverändert positiv.“ Im Vergleich mit den anderen kreisfreien Städten in Schleswig-Holstein liegt die Arbeitslosenquote in der Landeshauptstadt weiterhin hinter Lübeck (7,3 Prozent), gleichauf mit Flensburg (7,7 Prozent) und vor Neumünster (8,0 Prozent). Die Arbeitslosigkeit hat in Schleswig-Holstein wie berichtet weiter abgenommen. Nach Angaben der Agentur für Arbeit sind derzeit 78.500 Menschen ohne festen Job und damit 6,4 Prozent weniger als im Mai vergangenen Jahres. Zum Vormonat April betrug der Rückgang aber nur 0,2 Prozent. Die Arbeitslosenquote im Land liegt momentan bei 5,0 Prozent, nach 5,4 Prozent vor einem Jahr.

Betriebe in der Region Kiel suchen vermehrt Fachkräfte

In Kiel ist die Zahl der „kurzzeitig arbeitslosen Menschen“, die durch die Agentur für Arbeit betreut werden, saisonbedingt gegenüber dem April weiter zurückgegangen. Bei den arbeitslosen Menschen, die durch das Jobcenter Kiel betreut werden, ist jedoch im Mai ein Anstieg gegenüber dem Vormonat zu verzeichnen, der nach Darstellung der Agentur für einen geringen Gesamtanstieg der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum April sorgt. „Grund hierfür sind vorrangig auslaufende arbeitsmarktpolitische Angebote in der Grundsicherung, bei denen der unmittelbare Übergang zu Beschäftigung nicht gelungen ist“, sagte Eylander. „Nach wie vor werden uns im Bereich der Landeshauptstadt Kiel weniger sozialversicherungspflichtige Stellen als in den Vorjahren gemeldet“, sagte die Agentur-Chefin jedoch mit Blick auf die neuesten Daten von den Unternehmen, die auf dem Arbeitsmarkt Ausschau halten. „Viele Betriebe haben sich in den vergangenen Jahren mit Personal versorgt und suchen nunmehr gezielt nach geeigneten Fachkräften.“

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