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Kiel Briten siegten beim Kieler-Woche-Turnier
Kiel Briten siegten beim Kieler-Woche-Turnier
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11:16 22.06.2014
Von Frank Behling
Die Mannschaft der britischen Fregatte „Montrose“ hat am Sonnabend das Kieler-Woche-Turnier der Marine gewonnen. Quelle: Behling
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Kiel

Sieben Teams von sechs in Kiel eingelaufenen Kriegsschiffen hatten sich am Sonnabend um 9 Uhr zum Turnier auf der Sportanlage des Marinestützpunktes in der Wik versammelt. Darunter auch Teams der US-Führungsschiffes „Mount Whitney“, des polnischen Minensuchers „Sniardwy“ und des algerischen Schulschiffes „La Soummam“.  Ausgerichtet hatte das Turnier die Besatzung der deutschen Fregatte „Hamburg“, dem diesjährigen Kieler-Woche-Flaggschiff. Die deutschen Soldaten gehörten auch zu den Favoriten, da sie bereits mehrfach Turniersiege errungen hatten.  Am Ende jubelten jedoch die Soldaten der britischen Fregatte „Montrose“.  Teamführer Sam Romang von der Mannschaft „Montrose I“ streckte am Ende den Pokal für den ersten Platz in den regnerischen Himmel. „Hart aber fair gespielt und verdient gewonnen“, würdigte bei der Siegerehrung  Fregattenkapitän Axel Schulz, Kommandant der Fregatte „Hamburg“. 

Nachdem  die Mannschaft des US-Flaggschiffes „Mount Whitney“ aufgrund einiger Verletzungen frühzeitig die Segel streichen musste, belegte das in HSV-Trikots spielende Team der Fregatte „Hamburg“ den sechsten der sieben Plätze. „Die Leistung meiner Mannschaft war aber dennoch beachtlich. In Karlskrona hatten die Jungs vor dem Manöver schon das Turnier gewonnen“, sagt Fregattenkapitän Axel Schulz. In Kiel sei man eben auch ein guter Gastgeber, scherzte der Fregattenkapitän.

Der Radarmeister der Fregatte, Hauptbootsmann Tim Schmidt, hatte das Turnier im Vorwege zum Kieler Woche-Besuch organisiert. Die Heizer der „Hamburg“ hatten während der Seefahrt für die Siegerehrung in der Bordwerkstatt aus drei alten Geschosshülsen der Bordkanone die Pokale für die Siegerehrung angefertigt.

Hinter dem Team „Montrose I“ belegte die Fußballmannschaft des algerischen Schulschiffes „La Soummam“ den zweiten Platz. Platz drei ging an die Mannschaft des estnischen Minenjägers „Admiral Cowan“. Auf den weiteren Plätzen  folgen die Teams „Montrose II“, „Sniardwy“, Hamburg“ und „Mount Whitney“.