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Kiel „Werra“ auf Heimatkurs
Kiel „Werra“ auf Heimatkurs
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16:43 08.11.2016
Von Frank Behling
Am Freitag wird um 10 Uhr der Tender „Werra“ wieder in seinem Heimathafen Kiel zurückkehren. Quelle: Frank Behling
Kiel

Dabei wurden bei verschiedenen Einsätzen nach Mitteilung der Marine vor der afrikanischen Küste der Marine insgesamt 1821 Menschen aus akuter Seenot gerettet. Ende Oktober wurde die „Werra“ im Hafen Augusta auf Sizilien  durch den U-Boottender „Main“ aus Eckernförde abgelöst. Die „Werra“ wird bereits am Mittwoch in der Kieler Bucht eintreffen und sich auf das Einlaufen vorbereiten.

Das Versorgungsschiff  hatte bei dem Einsatz in diesem Jahr sogar die Marke aus dem Vorjahr noch übertroffen. Bei dem Einsatz im Spätsommer und Herbst 2015 hatte die Besatzung des  100 Meter langen Schiff 1186 Menschen vor der libyschen Küste aus Seenot gerettet. Die deutsche Marine setzt ständig zwei Einheiten bei der Operation Sophia ein. Das zweite Schiff neben der „Main“ ist die Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern“.  

Neben Deutschland beteiligen sich Italien, Spanien, Großbritannien, die Niederlande und Frankreich an der Operation Sophia. Ein Teil der Einheiten beschäftigt sich inzwischen mit dem Aufbau einer libyschen Küstenwache, die die libysche Küste überwachen und den Start der Flüchtlingsboote so verhindern soll. An dieser Ausbildungsmission beteiligen sich die großen Landungsschiffe „San Giorgio“ (Italien) und „Rotterdam“ (Niederlande).

Die Berichte der Kieler Nachrichten über die angespannte Lage im Einzelhandel der Kieler Innenstadt schlugen nicht nur bei Lesern, sondern auch bei einigen Kaufleuten hohe Wellen.

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