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Kiel Marine zeigt zur Kieler Woche ihre Schiffe
Kiel Marine zeigt zur Kieler Woche ihre Schiffe
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17:35 22.06.2013
Von Frank Behling
"Open Ship" zog viele Besucher an. Quelle: Behling
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Kiel

Zu den Höhepunkten beim "Open Ship" zählt in diesem Jahr das niederländische U-Boot "Dolfijn". Zwar ist die Besichtigung des Bootes aus Sicherheitsgründen nicht möglich, doch die Besucher dürfen auf dem Versorgungsschiff "Mercuur" direkt an das Boot. Darüber hinaus ziehen die "Gorch Fock", die Fregatte "Brandenburg" und ein polnisches Minensuchgeschwader die Besucher an.

Wie schon in den Vorjahren bringt die amerikanische Marine mit dem Manöver US Baltops wieder einen großen Teil der ausländischen Einheiten in die Landeshauptstadt. An dem Manöver sind 40 Einheiten aus zwölf Nationen beteiligt. Allen voran die 194 Meter lange und 32,9 Meter breite „Mount Whitney“. Das gerade in einer italienischen Werft überholte Führungs- und Kommandoschiff der 6. US-Flotte kommt zum dritten Mal zur Kieler Woche. Es wird am Freitag, 7. Juni, das Manöver starten und einen Teil der Einheiten am 21. Juni mit nach Kiel bringen.

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 Wie in den Vorjahren wird die „Mount Whitney“ wieder in einem abgeschirmten Sicherheitsbereich innerhalb des Marinestützpunktes festmachen. Weniger streng werden die Vorkehrungen für die anderen Einheiten an der Scher- und Tirpitzmole, wo die Fregatte „Brandenburg“ als Marine-Flaggschiff der Kieler Woche, die Fregatte „Evertsen“ aus den Niederlanden und das Segelschulschiff „Gorch Fock“ festmachen. Einen Bogen um die Kieler Woche machen in diesem Jahr eine ganze Reihe von Stammgästen.

 Die dänische und die französische Marine sind erstmals seit vielen Jahren nicht Gast der Kieler Woche. Dänemark schickt zwar die Segeljachten „Svanen“ und „Thyra“ nach Kiel. Sie machen im britischen Stützpunkt in Kiel-Friedrichsort fest. Belgien, Schweden und Finnen haben auch abgesagt, da die Eröffnung der Kieler Woche mit deren Mittsommerfest am 21. Juni kollidiert.

 Umso stärker ist diesmal die Beteiligung von Marineeinheiten aus den Niederlanden und Polen. Die niederländische Marine schickt mit der Fregatte „Evertsen“ auch noch ein U-Boot, drei Minenjäger, einen Tender und ein Vermessungsschiff nach Kiel. Polen hat erstmals sieben Minensuchboote angemeldet.

 Die russische Marine schickt ihr neuestes Landungsschiff. Das 1991 in Polen gebaute Schiff ist das einzige ausländische Marineschiff, dass während der ganzen Kieler Woche Flagge zeigt.

 Die weiteste Reise hat das Segelschulschiff „Shabab Oman“ hinter sich. Der elegante Dreimaster wird aber leider erst am letzten Sonntag aus Hamburg kommend in Kiel eintreffen. Dafür bleibt das Segelschulschiff auch bis zum 2. Juli in Kiel.

Das Open Ship ist am Sonnabend, Sonntag und Mittwoch jeweils von 13.30 bis 16.30.