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Kiel Nato-Flotte ist ausgelaufen
Kiel Nato-Flotte ist ausgelaufen
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17:02 10.06.2019
Von Frank Behling
Die schwedische Tarnkappenkorvette "Nyköping" beim Auslaufen aus Kiel. Im Hintergrund das US-Führungsschiff "Mount Whitney". Quelle: Frank Behling
Kiel

Einige Einheiten starteten auch aus Kopenhagen und Eckernförde. Sie alle sammelten sich danach vor Kiel. Bis zur Kieler Woche sind jetzt Übungen mit 55 Schiffen, 8600 Soldaten und 36 Flugzeugen auf der Ostsee geplant.

Kiel als Nato-Basis optimal

Für den Marinestützpunkt Kiel war die Eröffnung des Manövers im 47. Jahr der Übung eine logistische Herausforderung. Am Pfingstsonntag waren allein sechs Schlepper notwendig, um bis zum Nachmittag alle Schiffe aus dem Hafen zu bekommen.

„Die Möglichkeit, die Schiffe so geballt zusammen zulegen, hat für so ein Manöver auch Vorteile. Die Besatzungen lernen sich so schon im Hafen kennen“, sagte Flottillenadmiral Christian Bock von der Einsatzflottille 1 aus Kiel. Er ist diesmal Gastgeber für Start und Ziel der Übung. Kiel sei mit seiner Förde dafür optimal, so Bock.

Die Nato-Einheiten haben Kiel verlassen und Kurs auf die Ostsee genommen.

Erste Landeoperation wird es in der Hohwachter Bucht geben

Das von dem Vizeadmiral Andrew Lewis von der US Navy geführte Manöver wird in zwei Abschnitte geteilt. Im ersten Abschnitt werden auf der Ostsee vor Kiel erste Verbandsübungen erfolgen. Dort steht dann auch Mitte der Woche eine Landeoperation auf dem Programm.

Video: "Carson City" in Eckernförde für das Baltops-Manöver

Kieler Woche als Endpunkt

Zum Wochenende nimmt der gesamte Verband dann Kurs auf die östliche Ostsee. In Estland, Lettland und Litauen sind dann weitere Landungen geplant. In der nächsten Woche kehren die Schiffe dann wieder in die Kieler Bucht zurück. „Die Kieler Woche ist ein guter Abschluss für so eine Manöver“, sagt Lewis.

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