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Kiel Tender „Rhein“ holt sich schwarze Nase
Kiel Tender „Rhein“ holt sich schwarze Nase
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11:27 20.06.2018
Von Frank Behling
Der Tender "Rhein" verlässt den Marinestützpunkt Kiel in Richtung Mittelmeer. Quelle: Frank Behling
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Kiel

Dabei steht nicht die Rettung oder Schleuserjagd im Fokus. Die „Rhein“ wird Anfang Juli Flaggschiff des ständigen Minenabwehrverbandes 2. „Damit gehört der Tender zur Speerspitze der NATO“, sagte Geschwader-Kommandeur Torsten Eidam bei der Verabschiedung. Der Kommandeur der Einsatzflottille 1, Flottillenadmiral Christian Bock, wünschte dem „Team Deutschland“ der „Rhein“ viel Erfolg und eine gesunde Rückkehr im Dezember. 

Das zum Unterstützungsgeschwader gehörende Schiff führt in den kommenden sechs Monaten als Flaggschiff den Ständigen NATO-Minenabwehrverband im Mittelmeer (Standing NATO Mine Countermeasures Group Two - SNMCMG2) und im Schwarzen Meer

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Maginsky: "Wir sind die NATO auf See"

Der Tender unter dem Kommando von Korvettenkapitän Stefan Meier-Neuhold (33) wird dabei als Führungsplattform für einen multinationalen Stab eingesetzt. Zeitgleich wird der deutsche Fregattenkapitän Frank Maginsky (48) Kommandeur des NATO-Verbandes. "Wir sind die NATO auf See", erklärt Maginsky. "Wie die Soldaten im Baltikum zählen wir zu den Eingreifkräften. Wir stehen für maritime Sicherheit, für freie Seewege, für die Zusammenarbeit der Allianz auf den Meeren." 

Am 6. Juli 2018 wird Fregattenkapitän Maginsky im Hafen von Souda (Kreta, Griechenland) das Kommando über die SNMCMG2 formell von Großbritannien übernehmen. Dem Verband werden rotierend Minenabwehreinheiten aus verschiedenen NATO-Mitgliedsländern angehören. 

Nach der Passage des Bosporus bekommt der Tender eine schwarze Nase

Von Kreta aus nimmt der Verband Kurs auf das Schwarze Meer. Dort sollen sich Einheiten aus Rumänien und Bulgarien zum Verband stoßen. Auch Besuche in der Ukraine stehen auf dem Programm. „Wir werden dort die Partner unterstützen, so wie die NATO es auch im Baltikum macht“, sagte Fregattenkapitänen Maginsky. Für den Tender bedeutet die Verlegung ins Schwarze Meer auch optisch eine Änderung. Nach der Passage des Bosporus bekommen deutsche Marineeinheiten traditionell für ein Jahr eine schwarze Bugspitze.

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