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Kiel Matrosin nah am Wasser gebaut
Kiel Matrosin nah am Wasser gebaut
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08:25 28.06.2013
Von Jörg Meyer
Bezaubernd, wie Anna Depenbusch und ihre Band stets an derselben Schot ziehen und dabei auch manche Halse souverän segeln. Quelle: Frank Peter
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Kiel

Maritim geht es in vielen Liedern der Hamburgerin zu, die im blau-weiß gestreiften Ringelkleid als Matrosin auf ihrem Liebesliederschiff sich mit den Salzwassern der See wie der Freuden- und Leidenstränen auskennt. Dabei ist sie mit allen Wassern des Singer/Songwritings gewaschen und bewegt sich in ihnen so flink und frei wie der sprichwörtliche Fisch. Immer auf dem wortspielenden Punkt sind ihre Texte, für die sie 2012 mit dem Fred-Jay-Preis und dem Deutschen Chanson-Preis ausgezeichnet wurde.
 
Bezaubernd, wie Depenbusch und ihre Band stets an derselben Schot ziehen und dabei auch manche Halse souverän segeln. So folgt auf die melancholische Ballade „Zimmer 439“ das von sonniger Südsee träumende „Fräulein Ukulele“. Hans Albers und „La Paloma“ waren vorgestern, jetzt reist Matrosin Anna mit uns im „Tretboot nach Hawaii“. In das „Ahoi! Ahoi!“ des Refrains stimmt das Publikum begeistert ein und fordert energisch drei Zugaben, in denen
Anna noch einmal „Alles auf Null“ stellt für den Sommer, der mit ihr trotz allen regentränenden Himmelsgraus in unsere Herzen einzieht.