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Kiel Standorte der Uni Kiel: Hier wird gebaut
Kiel Standorte der Uni Kiel: Hier wird gebaut
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11:14 11.03.2020
Von Steffen Müller
An der Uni Kiel stehen mehrere Bauvorhaben an. Unsere Fotostrecke und unsere interaktive Karte zeigen, welche es sind und wo sie stehen sollen. Quelle: Thomas Eisenkrätzer/Nickl und Partner/Heinle, Wischer und Partner
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Kiel

Ob auf dem Anger-Gelände zwischen Westring und Olshausenstraße oder an den Fakultätsgebäuden an der Leibnizstraße: Der Campus ist im Wandel, neue Gebäude und Institute entstehen, die die CAU zu einer moderneren Studien- und Forschungseinrichtung werden lassen sollen. Dafür nehmen Universität und Finanzministerium eine Menge Geld in die Hand.

Uni-Präsident Prof. Lutz Kipp spricht von einem Bauvolumen von mehr als 540 Millionen Euro für Projekte, die derzeit in der Planung sind oder bereits gebaut werden. In den nächsten zehn bis 15 Jahren stehen weitere Maßnahmen an, die die Summe auf bis zu einer Milliarde Euro erhöhen könnten.

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Unsere Fotostrecke zeigt geplante Bauten der Uni Kiel.

Eine Milliarde Euro steht für Hochschulbaumaßnahmen bereit

Sechs neue Gebäude auf dem Haupt-Campus, ein neuer Medizin-Campus an der Feldstraße, die Erweiterung der Technischen Fakultät am Ostufer und mehrere neue Hörsäle werden das Erscheinungsbild der CAU nachhaltig verändern.

Tatkräftige finanzielle Unterstützung erhält die Kieler Universität aus dem Finanzministerium. Insgesamt werden für Hochschulbaumaßnahmen in ganz Schleswig-Holstein bis 2030 Landesmittel in Höhe von rund einer Milliarde Euro zur Verfügung gestellt. Nach aktuellen Planungen stammen davon 416 Millionen Euro aus dem Infrastrukturprogramm Impuls für den Hochschulbau. 300 Millionen Euro fließen in Maßnahmen an der CAU.

Ziel: Bei Forschung und Lehre in der ersten Liga mitspielen

Wie wichtig Finanzministerin Monika Heinold der Hochschulbau ist, machte sie Anfang März bei der Grundsteinlegung für das neue geowissenschaftliche Institut an der Hermann-Rodewald-Straße deutlich, als sie versprach, dass das Land für sämtliche Baukostensteigerungen zahlen werde. „Für den Hochschulbau sind wir als Land zuständig, und es gibt verdammt viel zu tun“, begründet sie ihr starkes Engagement. „Wir haben ein großes Baupaket für ein smartes Bundesland geschnürt, um bei Forschung und Lehre in der ersten Liga mitspielen zu können.“

Auch Wissenschafts-Staatssekretär Oliver Grundei beteuert, wie wichtig es sei, dass sich die CAU mit modernen Forschungsgebäuden neu aufstelle. „Es bereitet mir große Freude, die vielen Baukräne auf dem Uni-Gelände zu sehen.“ Jede Grundsteinlegung sei ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft.

Doch an der CAU entstehen nicht nur neue Gebäude, auch bestehende Einrichtungen werden umfangreich saniert. Zunächst geht es um die Modernisierung der Fakultätenblöcke mit Bibliotheksverbund an der Leibnizstraße. Für rund 100 Millionen Euro werden die vier Gebäudeblöcke runderneuert, los geht es mit der Leibnizstraße 6 noch in diesem Jahr. 2028 soll die Sanierung abgeschlossen sein.

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