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Kiel Bank prüft Sparbuch-Schließfächer
Kiel Bank prüft Sparbuch-Schließfächer
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19:00 22.03.2017
Von Niklas Wieczorek
"Nur für Sparkassenbücher!" Marco Meyer, Filialleiter der Förde Sparkasse am Lorentzendamm, zeigt auf die neuen Hinweisschilder. Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Bei dem Einbruch in der Nacht auf den 6. März öffneten ein oder mehrere Täter etwa 500 der Schließfächer gewaltsam. 200 davon waren zu dem Zeitpunkt in Verwendung. Einige Kunden hatten unerlaubterweise auch andere Wertgegenstände als Sparbücher dort eingelagert.

Zur Schadenssumme kann die Polizei daher immer noch keine klaren Angaben machen. "Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren", heißt es zum derzeitigen Stand lediglich von der Behörde.

Höhere Sicherheit oder Abschaffung?

Als erste Reaktion auf den Einbruch hat die Förde Sparkasse an allen Anlagen für Sparbuch-Schließfächer eine Kennzeichnung angebracht: "Nur für Sparkassenbücher!"

"Wir prüfen außerdem intensiv, ob und wie wir die Fächer zur Verfügung stellen", sagte Sprecher André Santen. Wie bei Tresor-verwahrten Schrankfächern sei denkbar, die Sparbuch-Schließfächer in einen höheren Sicherheitsbereich zu überführen. Aber auch ihre komplette Abschaffung sei eine Option. Die vorhandenen Sparbuch-Schließfächer werden lediglich zu 30 Prozent genutzt, so die Bank.

Für die Dreharbeiten des Kieler Tatorts „Borowski und das Land zwischen den Meeren“ reist Axel Milberg durch Schleswig-Holstein: Gedreht wird an der Ostsee und in Nordfriesland, auch auf den Inseln Amrum, Fehmarn und Pellworm entstehen Filmszenen.

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