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Kiel Jetzt kommen in Kiel die Schäden zu Tage
Kiel Jetzt kommen in Kiel die Schäden zu Tage
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20:07 03.01.2019
Von Laura Treffenfeld
Seebar-Schäden nach dem Hochwasser: Massiv verschraubte Bohlen und Bänke wurden herausgespült, das Geländer am Steg zerstört. Quelle: Sven Janssen
Kiel

Am Geländer des Seebads weht viel Absperrband im Wind. „Das Hochwasser hat einige unserer Bänke weggespült, einfach aus der Verankerung gehoben“, sagt Edis Bajraktarevic, Betriebsleiter der Seebar.

Vier massive neue Eichenbalken à vier Meter, die noch auf dem Steg lagen und eingeplant waren, ältere Querträger zu ersetzen, sind ebenso fortgerissen worden wie das Sprungbrett. Auch ein paar Planken mussten dran glauben. Das Wasser hat sie einfach von unten aus dem Steg gedrückt.

Die Hoffnung liegt auf finanzieller Beteiligung der Stadt

„Das Tiefbauamt muss jetzt alle Schäden in Augenschein nehmen und auswerten“, sagt Bajraktarevic. Auch mit der Stadt wolle er in den nächsten Tagen sprechen. Diese habe sich in den letzten Jahren immer beteiligt, wenn Sturmschäden auftraten.

Arne Gloy, Sprecher der Stadt Kiel, listet weitere Schäden entlang der Förde auf. „Es wurden einige Uferbereiche überspült – an der Kiellinie in Höhe Seebad, in Höhe Kieler Yacht-Club und Institut für Weltwirtschaft sowie am Sartorikai.“

Sporthäfen an der Kieler Förde einigermaßen glimpflich davon gekommen

In den Sporthäfen an der Kieler Förde hat das Hochwasser in erster Linie den elektrischen Anlagen zugesetzt. „Wir müssen jetzt abwarten und hoffen, dass durch die Trocknung die Schäden nicht zu massiv werden“, sagt Philipp Mühlenhardt, Geschäftsführer der Sporthafen Kiel GmbH.

Diesmal wurde auch das Extremhochwasser vom 5. Januar 2015 getoppt. „Damals waren 1,30 Meter die Höchstmarke. Wir haben uns danach auf 1,50 Meter eingestellt. Am Ende wurden es mehr als 1,60“, rechnet er vor. Die ersten Runden der Hafenmeister ergaben aber keine wirklich schweren Schäden, die einen Start der Saison gefährden würden.

Gehweg-Abschnitt an der Kiellinie bleibt vorerst gesperrt

Anrücken müssen auch die Arbeiter wieder an der Kiellinie. Dort hat das Hochwasser die gerade erst befestigte Uferkannte an der Steinmauer zwischen Seebadeanstalt und Fähranleger Bellevue weggespült. Nach einer ersten Begehung am Morgen gab das Tiefbauamt gleich die Arbeiten in Auftrag. Am Nachmittag gab es dann die Freigabe der Straße. Der Gehweg bleibt vorerst teilweise gesperrt.

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