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Kiel Müll einsparen, bis es keinen mehr gibt
Kiel Müll einsparen, bis es keinen mehr gibt
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18:42 25.11.2016
Von Jennifer Ruske
Dario und Ramona von der Plattform Foodsharing.de klären Rolf Eichholz und seinen neunjährigen Sohn Jon (von links) über das Prinzip „Essen retten und verteilen“ auf. Quelle: Jennifer Ruske
Kiel

„Die Stadt Kiel ist, was das Thema Abfallvermeidung angeht, herausragend“: Großes Lob gab es am Freitagabend von Miriam Danne vom Verband kommunaler Unternehmen. Sie koordiniert die Europäische Woche der Abfallvermeidung in Kiel. Dazu gehörte auch die Lange Nacht in der Uni. Zum ersten Mal hatten sich Initiativen, Vereine, Geschäftsleute und Wissenschaftler, die sich mit der Thematik beschäftigen, zu einem Infoabend mit Vorträgen und einer Ausstellung zusammengefunden. Organisiert wurde diese federführend von ABK-Mitarbeiterin Marion Voß. „Wir haben bis Mitternacht für alle Interessierten ein tolles Programm zusammengestellt“, sagte sie. Und das konnte sich sehen lassen, wie die 200 Besucher des Abends fanden.

Nach einer Begrüßung durch Oberbürgermeister Ulf Kämpfer starteten die Vorträge: Marc Delaperrière stellte das Konzept vom Laden „Unverpackt“ vor. Ein weiteres positives Beispiel für Müllvermeidung lieferten die Musicaldarstellerinnen Erdmuthe Kriener und Vanessa Riechmann, die seit Sommer 2015 abfallarm leben. „Und das klappt gut“, wie man auf ihrem Blog www.alternulltiv.de nachlesen kann. Was der Unterschied zwischen Abfallverwertung und Abfallvermeidung ist, zeigte der Umweltwissenschaftler Norbert Kopytziok auf. „Wenn Müll wiederverwertet wird, ist das erst einmal nicht schlecht. Aber es ist dennoch Müll entstanden, es sind dafür Rohstoffe abgebaut worden und Transporte entstanden. Das haben wir bei der Vermeidung von Müll nicht.“ Er will stärker darauf hinwirken, dass die Kieler Uni künftig mehr Müll vermeidet. „Die Kieler Uni produziert mit 47 Kilogramm pro Person deutlich mehr Abfall als andere Unis.“

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Die Spitze der Brücke des Fähranlegers am Falckensteiner Strand darf bis auf weiteres nicht mehr betreten werden, da die Tragfähigkeit eines Brückenelementes nicht mehr gegeben ist. Lediglich der erste Bereich der Brücke bis zur Absperrung der Aussichtsplattform ist betretbar.

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