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Kiel Tolle Aufnahmen zum Nachdenken
Kiel Tolle Aufnahmen zum Nachdenken
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18:15 05.07.2019
Von Steffen Müller
Michael van Bürk (l.) vom Green-Screen-Organisationsteam und Bodo Stade, stellvertretender Chefredakteur der Kieler Nachrichten, begrüßten die 400 Gäste zur 4. Kieler Nacht des Naturfilms.
Michael van Bürk (l.) vom Green-Screen-Organisationsteam und Bodo Stade, stellvertretender Chefredakteur der Kieler Nachrichten, begrüßten die 400 Gäste zur 4. Kieler Nacht des Naturfilms. Quelle: Uwe Paesler
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"Wir wollen ein breites Spektrum abdecken", erklärt Michael van Bürk vom Green-Screen-Organisationsteam die Programmauswahl. "Mit den Filmen wollen wir tolle Bilder zeigen, aber auch auf Probleme hinweisen." Rund zwei Drittel der Naturdokumentationen soll erzählen, ein Drittel kritisieren.

Lesen Sie auch: Green Screen 2019 mit Themenschwerpunkt Klimakrise

Bei der Begrüßung der Zuschauer sprach van Bürk von einem "Parforceritt durch das Angebot des internationalen Naturfilms". Gezeigt wurde eine Auswahl an Beiträgen, die beim vergangenen Green-Screen-Festival in Eckernförde besonders erfolgreich waren.

Mitorganisiert wurde der Abend von den Kieler Nachrichten. "Green Screen wird von Menschen verkörpert, die für ihre Sache brennen", sagte der stellvertretende Chefredakteur Bodo Stade. "Diese Einstellung finden wir unterstützenswert."

"Mitwelt" statt "Umwelt"

Der politische Gedanke hinter dem langen Filmabend ist der Grund, warum Marie Plag und Sebastian Borowski ins Studio-Kino in Kiel gekommen sind. "Wir leben viel zu sehr in unserem eigenen Kosmos und gucken nicht über den Horizont hinaus", sagt Borowski.

"Wir zerstören unsere Umwelt, die nur noch vom Menschen gestaltet wird." Marie Plag regt an, dass das Wort "Umwelt" nicht mehr verwendet werden sollte. "Wir sollten ‚Mitwelt‘ sagen, damit wir uns der Verantwortung für die Natur wieder bewusst werden."

Zuschauer haben die Wahl

Nach dem Einführungsfilm "Polarwölfe – Das Abenteuer" über die Dokumentarfilmer Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg bei ihren Dreharbeiten zum preisgekrönten Beitrag "White Wolves" im Norden Kanadas haben die Zuschauer die Wahl.

Vier Mal hintereinander haben sie drei Filme zur Auswahl, können sich aber nur für einen zurzeit entscheiden. Das Angebot reicht über Fjorde in Norwegen, Wale in der Nord- und Ostsee bis hin zum dramatischen Rückgang des Lebensraums für Eisbären oder eine Dokumentation über die Machenschaften der Ölindustrie.

Vielseitige Auswahl überzeugt

Diese vielseitige Auswahl hat Bastian Junglas ins Studio-Kino gelockt. Ihm hat gefallen, dass er bei einigen Filmen lachen konnte – etwa wenn ein Polarfuchs auf der Suche nach Nahrung kopfüber in den Schnee eintaucht – aber er auch nachdenklich aus einigen Filmen herausging.

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