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Kiel Investitionsbank plant Zentrale in Kiel
Kiel Investitionsbank plant Zentrale in Kiel
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15:42 17.07.2018
Von Martina Drexler
Foto: So soll der Neubau der Investitionsbank nach dem Siegerentwurf des Büros Heinle, Wischer und Partner an der Hörn aussehen. Im Erdgeschoss auf der linken Seite ist ein öffentliches Café geplant, links die Kantine für die Bankmitarbeiter.
So soll der Neubau der Investitionsbank nach dem Siegerentwurf des Büros Heinle, Wischer und Partner an der Hörn aussehen. Im Erdgeschoss auf der linken Seite ist ein öffentliches Café geplant, links die Kantine für die Bankmitarbeiter. Quelle: Büro Heinle, Wischer und Partner
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Kiel

Bereits im Januar 2017 hat die Bank das passende Gelände von der Stadt an der Hörn für etwa vier Millionen Euro gekauft. Der Neubau werde das Stadtbild Kiels am Ostufer prägen, erklärte Stadtbaurätin Doris Grondke am Dienstag vor der Presse im Rathaus. Es werde ein hochwertiges Quartier, die Kai City, mit bezahlbaren Mieten in zentraler Lage entstehen, verwies sie auf die Pläne zweier Konsortien, hunderte von Wohnungen zu bauen.

Förderbank sorgt für den vorgeschriebenen Gewerbeanteil

Dass Wohnungen auf früheren Werftgelände gebaut werden können, liegt zum Großteil an dem Neubau der Investitionsbank. Denn die Fördereinrichtung decke damit den nach Fördervorgaben vorgeschriebenen gewerblichen Teil der Quartiersentwicklung ab, sagte Erk Westermann-Lammers, Vorstandsvorsitzender der IBSH.

Siegerentwurf von einem Berliner Architekturbüro

Das Berliner Architerkturbüro Heinle, Wischer und Partner ging als Sieger aus dem Wettbewerbsverfahren hervor. Geplant sind zwei fünfstöckige Gebäude, die im dritten Obergeschoss durch einen hellen, verglasten Steg über der Straße "Zur Helling" verbunden sind. Die Investitionsbank strebt für das Haus einen energetischen Goldstandard an. So wird der Neubau das erste Gebäude in Kiel sein, das im Winter Fördewasser über eine Wärmepumpe zum Heizen nutzt und im Sommer zur Kühlung. Das werde die Förde nur minimal erwärmen, verspricht Stephan Klamert von der Rimota Verwaltungsgesellschaft, die das Gebäude nicht nur plant und baut, sondern auch 25 Jahre lang betreiben wird.

Einzug von 650 Mitarbeitern für das erste Halbjahr 2021 geplant

Das nach außen rote Klinker-Gebäude mit einem hellen Innenbereich steht auf einem 5700 Quadratmeter großen Grundstück und bietet Platz für 650 Mitarbeiter.  Der Spatenstich ist für das erste Halbjahr 2019 vorgesehen, der Einzug im ersten Halbjahr 2021.

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