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Kiel Erstanlauf der "Nordrhein-Westfalen"
Kiel Erstanlauf der "Nordrhein-Westfalen"
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08:57 06.09.2017
Von Frank Behling
Die brandneue Fregatte "Nordrhein-Westfalen" machte am Dienstagabend im Kieler Hafen fest. Quelle: Behling, Frank
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Kiel

Die 149,6 Meter lange „Nordrhein-Westfalen“ startet von Kiel aus eine Serie von Funktionsnachweisen, die für neue Schiffe der Marine stets in der Eckernförder- und Kieler Bucht erfolgen. Vor dem Anlauf in Kiel hatte die „Nordrhein-Westfalen“ auch einen kurzen Besuch in ihrem zukünftigen Heimathafen Wilhelmshaven absolviert.

Gebaut wurde das Schiff von der Arbeitsgemeinschaft der Werften TKMS (Kiel/Hamburg) und Lürssen (Bremen). Lürssen lieferte dabei die vordere Schiffshälfte. Montiert wurde der Rumpf bei der Hamburger Traditionswerft Blohm + Voss. Der Bau hinkt jedoch fast zwei Jahre  hinterm Zeitplan zurück. Die Indienststellung des Typschiffes "Baden-Württemberg" wurden inzwischen mehrfach verschoben. Zuletzt musste die Feier im Juni kurzfristig abgesagt werden, da einer der Dieselmotoren ausgetauscht werden musste.

Mit einer Verdrängung von rund 7000 Tonnen übertrifft die „Nordrhein-Westfalen“ zwar sogar Zerstörer der Nato-Staaten, wird aber in Deutschland auf politischem Wunsch des Verteidigungsministeriums als Fregatte bezeichnet. Bei der Bewaffnung hat das Schiff neben dem amerikanischen Seeziel-Flugkörper Harpoon auch Lenkwaffen zur Luftverteidigung im Nahbereich und ein Schiffsgeschütz des Kalibers 127 Millimeter zur Bekämpfung von Zielen an Land und auf See an Bord.

Der Antrieb der Fregatte wurde sich in Teilen von Kreuzfahrtschiffen abgeschaut. Die Propeller werden über zwei Elektromotoren von Siemens angetrieben. Die nötige Energie erzeugen dabei vier große Dieselmotoren zusammen mit einer dieselgefeuerten Gasturbine mit einer Leistung von zusammen 31,6 Megawatt. Damit übertrifft die Fregatte im Hafen sogar die deutlich größeren Kreuzfahrer wie die „AIDAvita“ (28 Megawatt).

Seit zwei Jahre gibt es den Senioren-Aktiv-Treff im Sportpark Gaarden. Entwickelt hat sich daraus „ein Erfolgsmodell“, schwärmt Gesa Rogowski von der Karl-Heinz-Howe-Simon-Fiedler-Stiftung. Die Stiftung reduziert zwar ihr finanzielles Engagement, doch auch in Zukunft soll der Treff betrieben werden.

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