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Kiel Neue Hoffnung für Gaardener Schandfleck
Kiel Neue Hoffnung für Gaardener Schandfleck
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13:00 12.07.2019
Von Martin Geist
Schandfleck in bester Lage: der ehemalige Dabran-Markt in der Elisabethstraße. Quelle: Martin Geist
Kiel

Größere Bewegung in die Gaardener Ladenlandschaft kam, nachdem im Jahr 2016 Coop seine Sky-Filiale in der Elisabethstraße geschlossen hatte. Der zuvor auf der gegenüberliegenden Straßenseite untergebrachte Dabran-Markt zog im April 2017 in die freigewordenen Räume von Sky und vergrößerte sich deutlich. Statt 460 standen nun 974 Quadratmeter Fläche für den Verkauf von vorwiegend türkischen Lebensmitteln zur Verfügung. Obwohl sich der alte Dabran-Markt in bester Lage befindet und Gewerberäume in Gaarden nach Auskunft des Wirtschaftsbüros aktuell stark gefragt sind, stehen die Räumlichkeiten seither leer. Aus erst einmal nachvollziehbaren Gründen, denn der Eigentümer steht in engem Dialog mit Rewe und will es ermöglichen, dort einen Penny-Markt einzurichten.

Eigentümer rechnet mit Baugenehmigung

„Das ist immer noch aktuell“, versichert er gegenüber KN-online. Passiert sei bislang noch nichts, weil sich der Planungs- und Genehmigungsprozess arg in die Länge ziehe. Ganz trivial ist das Projekt in der Tat nicht, denn um einen nach heutigen Maßstäben wirtschaftlichen Verbrauchermarkt einzurichten, sind um die 1000 Quadratmeter Fläche nötig. Geschaffen werden soll die durch eine Erweiterung im Innenhof, und genau das erweist sich – zumal im Zusammenhang mit dem erforderlichen Nachweis von Stellplätzen – als komplexe Angelegenheit. Jetzt sei man aber in der Zielgeraden, behauptet der Eigentümer, der damit rechnet, demnächst eine Baugenehmigung in der Hand zu halten. Danach müsste noch der Kampfmittelräumdienst das für die Erweiterung vorgesehene Gelände durchsuchen, sodass im kommenden Herbst oder spätestens im Frühjahr 2020 mit dem Bau begonnen werden könnte.

Containerweise wurde Abfall entsorgt

Gleichwohl ist der leerstehende Laden innerhalb der vergangenen zwei Jahre sehr heruntergekommen. Die Schaufenster sind schmutzig und verschmiert, Tauben fliegen ein und aus, an anderes Getier mag man erst gar nicht so recht denken. „Wir haben schon ganz viel gemacht“, sagt dazu der Hausbesitzer und verweist darauf, dass in Absprache mit der Stadt auf dem Hinterhof containerweise Müll entsorgt worden sei. Dabei habe es sich nicht um eigenen Abfall gehandelt, sondern um von Unbekannten deponierten, betont er.

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