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Kiel Nordländer planen Forschungszentrum
Kiel Nordländer planen Forschungszentrum
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17:00 15.08.2019
OP-Personal und ein OP-Reinigungsteam arbeiten nach einer Operation in einem Operationssaal am Agaplesion Diakonieklinikum. Ein norddeutscher Forschungsverbund aus den Universitäten Lübeck, Kiel, Hamburg und Bremen will sich in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein und unterstützt von den drei Landesregierungen als Kompetenzzentrum für Künstliche Intelligenz in der Medizin etablieren. Quelle: Christian Charisius/dpa
Kiel

"Unser Anspruch ist, im Bereich der Gesundheitswirtschaft weltweit in der ersten Liga zu spielen", sagte Schleswig-Holsteins Staatskanzlei-Chef Dirk Schrödter am Donnerstag bei der Vorstellung des Projekts in Kiel. Das Vorhaben verspreche einen "Innovationsschub für die deutsche Wirtschaft insgesamt".

An dem Konsortium sind vier Hochschulen, zwei Forschungseinrichtungen und zwölf Unternehmen sowie das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und das Uniklinikum Schleswig-Holstein beteiligt. Am Freitag soll der Förderantrag offiziell eingereicht werden. Die Fördermittel des Bundeswirtschaftsministeriums haben eine Laufzeit von drei Jahren.

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Intelligente Roboter und virtuelle Agenten

"Es sollen zum Beispiel neue Arten von intelligenten Robotern und virtuellen Agenten für die Rehabilitation realisiert und gemeinsam mit Therapeuten und Patienten erprobt werden", sagte Frank Steinicke von der Universität Hamburg. Er verantwortet dort die Forschung zur Mensch-Computer-Interaktion.

Bremens Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (Linke) sprach von einem "wirkmächtigen Verbund". Er biete die Chance, "an den Wachstumschancen der Gesundheitsbranche teilzuhaben, und damit auch den norddeutschen KI-Standort zu stärken".

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Von dpa

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