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Kiel Das plant Florian Wrobel für Kiel
Kiel Das plant Florian Wrobel für Kiel
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17:05 16.10.2019
Von Michael Kluth
Florian Wrobel, Oberbürgermeisterkandidat der satirischen Partei "Die Partei", auf dem Rathausplatz in Kiel. Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Wrobel möchte als Oberbürgermeister das Holsten-Fleet in die gesamte Stadt hinein verlängern. Mit Kanälen werde Kiel automatisch autofrei. In Kiel als „Venedig 2.0“ sollen die Menschen sich in Gondeln fortbewegen. Zudem will Wrobel alle Ausfallstraßen zu Einbahnstraßen machen – stadtauswärts, versteht sich. Auch das machte die Innenstadt autofrei.

"Schwarzfahren muss bezahlbar bleiben"

Das Ein-Euro-Ticket im öffentlichen Personennahverkehr will Florian Wrobel auf ganz spezielle Weise einführen: „Schwarzfahren muss bezahlbar bleiben“, sagt er und fordert nur einen Euro Strafe dafür – so koste das Busfahren ganz automatisch nie mehr als einen Euro.

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Den Radverkehr möchte Wrobel zum Beispiel mit einem Fahrradtunnel unter dem Nord-Ostsee-Kanal erleichtern, „damit man nicht immer über eine schweißtreibende Brücke fahren muss“.

Kreuzfahrer von Kiel nach Laboe

Der Wohnungsnot will Wrobel zum Beispiel mit Hausbooten auf dem Kanal beikommen. Kreuzfahrtschiffe möchte er nach Laboe verbannen, „damit wir das Problem los sind“. Die Touristen sollen dann mit Segelschiffen nach Kiel gebracht werden.

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