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Kiel SPD-Kandidat Kämpfer appelliert, zur Wahl zu gehen
Kiel SPD-Kandidat Kämpfer appelliert, zur Wahl zu gehen
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08:00 22.02.2014
Von Jürgen Küppers
SPD-Kandidat Ulf Kämpfer verteilte im Straßenwahlkampf Rosen. Quelle: pae
Kiel

Trotzdem gibt es Parallelen zwischen der Ex-Oberbürgermeisterin und dem Rosenkavalier. Schließlich ist der auch SPD-Mitglied, will auch Oberbürgermeister werden und muss auch Straßenwahlkampf führen. Dessen heiße Phase startete gestern mit prominentem Besuch am SPD-Stand in der Holstenstraße.

 „Ganz toll“, findet der gemeinsame Kandidat von SPD, Grünen und SSW die Starthilfe der Politpromis aus dem Landeshaus mit „gleich drei Ministern“. „Zwei Minister und deren Präsident“, korrigiert Regierungschef Torsten Albig halb scherzhaft. Und weil der Präsident sowie sein Energieminister Robert Habeck (Grüne) und seine Justizministerin Anke Spoorendonk (SSW) nun schon mal da sind, dürfen sie auch Rosen und Wahlempfehlungen verteilen. Letzteres will Ulf Kämpfer ganz bewusst nicht. Stattdessen beschränke er sich im Bürger-Direktkontakt auf die neutrale Formel: „Es wäre schön, wenn Sie zur Wahl gehen würden.“ Das Thema Gaschke fällt Kämpfer bei den mittlerweile tausend absolvierten Hausbesuchen eher selten auf die Füße. „Für die meisten sind ganz andere Sachen wichtig. Zum Beispiel der Kiel-Kanal, den wollen viele nicht.“