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Kiel Wasserschaden legt Klaiber-Studio lahm
Kiel Wasserschaden legt Klaiber-Studio lahm
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12:00 11.11.2018
Von Niklas Wieczorek
Tristes Bild: Im Klaiber-Studio im Opernhaus spielen derzeit nur die Trocknungsgeräte. Quelle: Frank Peter
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Kiel

"Die Ursache war, dass ein Harfenkasten an einen Springlerkopf gestoßen ist", bestätigte Thomas Heskia, kaufmännischer Direktor des Theaters Kiel. "Jetzt sind wir im Klaiber-Saal davongeschwommen." Heskia beteuerte, es habe keinen Sicherheitsmangel gegeben: "Wir haben auch einen Sprinklerwart." Der habe noch in der Nacht alle Maßnahmen ergriffen. Derzeit stehen Trocknungsgeräte im Raum. Es ist klar, dass der Boden ausgetauscht werden muss. Bis Dezember soll der Schaden Heskia zufolge behoben sein.

Zu Beginn der Spielzeit seien die Sprinkler im Opernhaus gewartet worden, versicherten Heskia und Theatersprecherin Anja Krause. Die Stadt Kiel ist der Gebäudeeigentümer, das Theater miete lediglich. Die Verwaltung ist über den Vorfall informiert: Eine exakte Schadenssumme liege aber noch nicht vor, hieß es.

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Dem Orchester fehlt der Probenraum

Groß ist der Schaden mit Sicherheit für das Orchester. Torsten Steinhardt aus dem Vorstand sagte: "Für uns ist das eine Katastrophe. Das Klaiber-Studio ist der einzige Raum für Orchesterproben im Haus. Jetzt müssen wir Ausweichplätze finden." Gerade zum Einspielen und Stimmen vor Auftritten seien Räumlichkeiten auswärts wie im Schloss ungeeignet.

Das Opernhaus entspreche als in den 50er-Jahren wiedererrichteter Altbau nicht überall heutigen Standards, erläuterte Sprecherin Krause. Aktuell befände sich die Theaterleitung auch in Abstimmung einer Strategie mit der Politik, wie der Arbeitsplatz Opernhaus renoviert und zukunftsfähig gemacht werden könne.

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