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Kiel Ortsbeiräte erwarten großes Chaos
Kiel Ortsbeiräte erwarten großes Chaos
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15:22 10.06.2009
Pries-Friedrichsort

Vor allem für die Sperrung der Straße Falkenhorst und die Öffnung samt Ausbau der Straße Zum Badestrand musste Harald Schwind vom Tiefbauamt schon bei der Sitzung des Ortsbeirates Kritik einstecken. Ziel des Tiefbauamtes ist es, die Situation dort zu entspannen und den Verkehr vom Strand wegzuhalten. Vorgesehen ist, vom Palisadenweg aus betrachtet, die Straße Falkenhorst mit Pollern auf Höhe der Schranke und hinter dem Feriendorf Falckenstein zu sperren. Dafür soll die Straße Zum Badestrand für den Pkw-Verkehr auf 3,50 Metern plus 1,50 Metern für Radfahrer und Fußgänger ausgebaut werden. Doch das sehen die Stadtteilvertreter ganz anders. Sie prognostizieren ein größeres Chaos als zuvor: „Der Verkehr müsste durch das gleiche enge Loch zurück, durch das er gekommen ist“, so die einhellige Meinung. „Mir scheint als ob Sie den Bestand so akzeptieren“, äußerte sich dazu Harald Schwind und bekam dafür ein klares lautes Ja aus der Runde.

Aber auch die Gewerbetreibenden am Strand, die laut Aussage von Schwind mit der Planung einverstanden sind, äußern dazu Bedenken. Holger Ohlmeier, Betreiber der Minigolfanlage, bezeichnete die Verkehrsführung als „absoluten Quatsch“. Nach Meinung von Jochen Wagner vom Hochseilgarten High Spirits gebe es nur noch mehr Chaos, wenn das Jugenddorf nur noch über die Straße Zum Badestrand erreichbar sei und die Pkw dort oben drehen müssten. Dass sich künftig Fußgänger, Radfahrer und Autos alle dort die Straße teilen sollen, hält er auch für keine gute Lösung.

Der untere Parkplatz am Bauch von Kiel soll einen festen Belag bekommen und künftig nur noch für Anlieger und Behinderte zur Verfügung stehen. Wolfgang Hein vom Landgasthof Falkenhorst plädiert dagegen für eine Einbahnstraßenregelung. Die Autos könnten über die Straße Falkenhorst reinfahren und über die Straße Zum Badestrand wieder raus. Würde man ihm die Straße mit Pollern dicht machen, grenze das schon an Geschäftsschädigung. Einzig Volker Schöttke von der Wassersportschule Westwind glaubt, dass durch die neue Regelung der Verkehr beruhigt werde.

Zustimmung gab es allerdings für die Aufwertung der „Promenade“. Hier will das Tiefbauamt den alten, ständig geflickten Belag durch sandfarbenen Asphalt ersetzen. „Das mit der Promenade finden wir schön, aber über die Anbindung muss noch mal nachgedacht werden“, sagte der stellvertretende Ortsbeiratsvorsitzende Gerhard Schorner (CDU). Harald Schwind sicherte zu, die Anregungen mit aufzunehmen und diese noch einmal im Ortsbeirat vorzustellen.

Verkehrsprobleme im Saarviertel - das war das Thema im Ortsbeirat Hassee/Vieburg. Tiefbauamtsleiter Uwe Schmeckthal berichtete am Dienstag im Saal der Michael-Begegnungsstätte von den Ergebnissen der Workshops, die mit den Anwohnern stattgefunden hatten.

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