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Kiel Wege für Radler sollen sicherer werden
Kiel Wege für Radler sollen sicherer werden
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15:57 31.10.2019
Von Karin Jordt
Die Preetzer Straße ist erneuert worden. Der Radweg auf der Nordostseite mündet in einen Fahrradschutzstreifen. Radfahrer dürfen aber auch den Gehweg auf der Südwestseite (links) benutzen. An der Bushaltestelle wird noch gearbeitet. Nicht alle Radfahrer sind mit der Lösung zufrieden. Quelle: Karin Jordt
Kiel

Während die Bundesstraße 76 auf Höhe Elmschenhagen weiterhin erneuert wird, ist die Anschlussstelle an der Preetzer Straße bereits so gut wie fertig. Gearbeitet wird zurzeit noch am Bürgersteig mit der Bushaltestelle an der Preetzer Straße kurz vor der Einmündung in den Wellseedamm und die Villacher Straße. Über den neuen Fußweg auf der Südwestseite, auf dem auch Radfahren erlaubt ist, und den Fahrradschutzstreifen auf der Nordostseite der Preetzer Straße äußerten Radfahrer aber bereits Kritik: Viele vermissen die klassischen Radwege und mögen im starken Verkehr nicht die Fahrbahn benutzen. Beschwerden gab es auch über die Gestaltung des Blindenleitsystems an der Preetzer Straße: Die Rillen seien so breit wie ein Fahrradreifen und man könne leicht abrutschen.

Antrag an die Verwaltung

Weil die Sanierung des Ellerbeker Wegs weiterhin auf sich warten lässt, stellte das Gremium einstimmig einen Antrag an die Verwaltung: Geprüft werden soll, ob der Straßenzug Am Schulwald und Gerstenkamp bei der Hermann-Löns-Schule bis zum Ellerbeker Weg als Fahrradstraße umgewidmet werden könnte. Ziel sei eine Verkehrsberuhigung und der Schutz der Schulkinder, die über diesen Weg zum Sportplatz gingen. Gleichzeitig soll noch einmal über das Fußwege-Achsenkonzept gesprochen werden, wonach unter anderem Poller in der Straße Am Schulwald aufgestellt werden könnten. Die schmale Straße wird nicht nur als Schleichweg von Autofahrern genutzt, sondern auch zum Parken.

Weiterer Gefahrenpunkt

Einen Gefahrenpunkt sieht der Ortsbeirat auch auf dem Fahrradschutzstreifen, der von der Reichenberger Allee auf den Wiener Kreisel führt. „Das ist eine schöne Sache, aber viele Autofahrer achten nicht auf die Markierung“, stellte Vorsitzender Detlef Langfeldt fest. Er schlug vor, den Streifen deutlicher und farbig zu markieren, damit Rechtsabbieger ihn besser wahrnehmen. Ein weiteres Problem ist nach Beobachtung von Anliegern, dass auf dem durchgehenden Radfahrstreifen in der Teplitzer Allee häufig Autos parken. Auch in der Reichenberger Allee und in der Rüsterstraße gebe es etliche Gefahrenpunkte. Die Radwege an der B 76 zwischen Elmschenhagen und Gaarden können zurzeit nicht genutzt werden, weil die Bundesstraße in dem Abschnitt komplett erneuert wird. Sobald alle Fahrspuren zwischen Ostring und dem Wiener Kreisel fertig sind, sollen seitlich auch wieder Radwege angelegt werden.

Mängel online melden

Radeln ist umweltfreundlich, preiswert und gesund – aber manchmal nicht ungefährlich. Weil das Thema Verkehrssicherheit auf dem Drahtesel viele Einwohner interessiert, soll es noch einmal beraten werden: Die öffentliche Sitzung wird voraussichtlich am Dienstag, 26. November, 19.30 Uhr, im Gymnasium Elmschenhagen, Allgäuer Straße 30, stattfinden. Mängel an Verkehrseinrichtungen kann man dem Tiefbauamt auch online melden. Mehr Informationen: Hier gibt es Mängelformulare für Straßen, Radwege, Sporthallen, Straßenbeleuchtung, Bushaltestellen und zur Abfallentsorgung. 

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