Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Kiel Bundespolizei stellt Unfallflüchtigen
Kiel Bundespolizei stellt Unfallflüchtigen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:59 22.04.2020
Von Niklas Wieczorek
Nach einem Unfall muss der 52-Jährige einfach abgehauen sein: Zumindest lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Bonn aus diesem Grund gegen ihn vor.
Nach einem Unfall muss der 52-Jährige einfach abgehauen sein: Zumindest lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Bonn aus diesem Grund gegen ihn vor. Quelle: pixabay
Anzeige
Kiel

Der 52-Jährige war gerade mit der Fähre aus Litauen eingereist, als die Bundespolizei seine Personalien überprüfte. Dabei fiel der Behörde auf, dass gegen ihn ein offener Haftbefehl vorlag, wie sie am Mittwoch mitteilte.

Der Mann konnte die Geldstrafe erst nicht zahlen

Anschließend brachten die Beamten ihn zur Dienststelle im Hauptbahnhof, wo er mit den Vorwürfen konfrontiert wurde. Er war zu einer Geldstrafe in Höhe von 1800 Euro verurteilt worden. Weil er die zunächst nicht bezahlen konnte, hätte er ersatzweise 60 Tage Haft antreten können. Doch dann konnte der 52-Jährige zwei Freunde verständigen, die ihm das Geld auslegten.

Lesen Sie auch:Schwerer Kindesmissbrauch: Angeklagter kündigt Geständnis an

Nach Angaben der Bundespolizei wurde der Haftbefehl daraufhin aus dem System gelöscht und der 52-Jährige konnte seine Reise fortsetzen.

Weitere Nachrichten aus Kiel lesen Sie hier.

Schwerer Kindesmissbrauch - Angeklagter kündigt Geständnis an
Axel Schürgels 22.04.2020
KN-online (Kieler Nachrichten) 22.04.2020
Jonas Bickel 22.04.2020