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Kiel Kontrollen brachten wenig ein
Kiel Kontrollen brachten wenig ein
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16:42 14.12.2018
Von Niklas Wieczorek
Insgesamt 75 Lkw-Fahrer überprüften die Einsatzkräfte am Donnerstagabend im Ostuferhafen. Quelle: Polizei Kiel
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Kiel

So wurden 75 Lkw-Fahrer, die mit der Fähre "Victoria Seaways" aus dem litauischen Klaipeda nach Kiel gekommen waren, ab 17 Uhr auf dem Hafengelände kontrolliert. Ein Fahrer hatte einen Atemalkoholwert von 0,42 Promille. Ihn erwartet laut Polizei ein Verwarnungsgeld von 35 Euro.

Zur Information teilte die Polizei mit, dass im Hafengebiet die Hafenbenutzungsordnung gilt: Sie schreibt eine Promillegrenze bei 0,00 vor. Ab 0,1 Promille ist ein Verwarnungsgeld von 35 Euro fällig, ab 0,5 Promille kostet es 300 Euro Bußgeld und setzt ein dreimonatiges Fahrverbot. Ab 1,1 Promille sind 500 Euro und ein halbes Jahr ohne Führerschein fällig.

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Arbeitsunfall an Bord der Fähre

"Bei der Kontrolle ging den Beamten noch ein Fahrer ins Netz, nach dem wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis gefahndet wurde", sagte Polizeisprecher Matthias Felsch. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt. Seinen Lkw samt Anhänger musste er stehen lassen.

Außerdem ermittelt die Wasserschutzpolizei nach einem Arbeitsunfall an Bord: Ein Einweiser war beim Rangiervorgang verletzt worden, als sein Arm zwischen einem Sprinter und einem Pkw eingeklemmt wurde. Der Verursacher habe sich unerlaubt vom Unfallort entfernt. Der Einweiser musste ins Krankenhaus. "Die Ermittlungen dauern an", sagte Felsch.

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