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Kiel Trotz Hilfsaktion landete er im Knast
Kiel Trotz Hilfsaktion landete er im Knast
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12:26 25.11.2019
Von Niklas Wieczorek
Die Bundespolizei kontrollierte am Sonntagabend gleich zwei Personen im Ostuferhafen, gegen die Haftbefehle vorlagen. Einer von ihnen landete im Gefängnis. Quelle: Friso Gentsch/dpa (Symbol)
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Kiel

Letztlich endete die Geschichte für den 37-Jährigen doch hinter Gitter: Aber der Reihe nach. Die Bundespolizei kontrollierte den Mann der Form halber und stellte einen Haftbefehl fest.

Aus steuerlichen Gründen musste er demnach 1600 Euro zahlen oder 105 Tage im Gefängnis verbringen. Aus Polen lag außerdem ein europäischer Haftbefehl gegen ihn vor.

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Plötzlich tauchte ein Freund des Mannes auf

Wenig später sei demnach ein in Kiel wohnender Freund des Mannes erschienen, der ihm offenbar aushelfen wollte. Er zahlte die 1600 Euro und wurde von der Bundespolizei ebenfalls überprüft – mit einem verblüffenden Resultat.

Denn auch gegen den 23-Jährigen lagen zwei Haftbefehle vor, so die Bundespolizei: Insgesamt 200 Euro musste er selbst begleichen, um diese nichtig zu machen.

Und es endete doch im Gefängnis

Nicht geholfen hat das allerdings seinem Freund. Denn aufgrund des europäischen Haftbefehls musste der 37-Jährige dennoch in Haft. Die Bundespolizei brachte ihn nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft in eine Justizvollzugsanstalt.

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