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Kiel Mehr als 100 Fans im Schrevenpark
Kiel Mehr als 100 Fans im Schrevenpark
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20:53 16.07.2016
Von Bastian Modrow
„Ich bin Pokémon-Fan der ersten Stunde“, sagt Sebastian im quietschgelben Pikachu-Kostüm, hier mit seinen Freunden Florian und Marc (alle 25). Quelle: Bastian Modrow
Kiel

„Ein Traum ist für mich wahr geworden – es ist eine Begegnung mit der eigenen Kindheit“, sagt Sebastian. Der 25-Jährige ist Pokémon-Fan der ersten Stunde, ist sogar im stilechten gelben Pikachu-Kostüm zum ersten Kieler Pokémon-Walk gekommen. „Als Kind ist man nach der Schule nach Hause gekommen und hat nachmittags im Fernsehen die Serie geguckt, später die Spiele auf dem Computer gespielt – jetzt begegnet man den Pokémons in der realen Welt“, schwärmt er. „Natürlich ist das alles für Außenstehende etwas befremdlich, aber es ist ein großer Spaß“, sagt Cheyenne. Auch die 19-Jährige verbringt in den vergangenen Tagen sehr viel mehr Zeit unter freiem Himmel.

Sammler unter sich: Zeitweise machten sich bis zu 150 Fans der Smartphone-App „Pokémon Go“ im realen Schrevenpark auf die Jagd nach virtuellen Monstern. Quelle: Bastian Modrow

Allein ist er mit diesem Gefühl aus Nostalgie und Faszination nicht. In Gruppen stehen und sitzen die Spieler im Schrevenpark, vor sich das gezückte Smartphone oder Tablet. „Hier ist ein Pokéstop, eine Art Quelle, an der regelmäßig Figuren auftauchen. Gleich kommt ein Taubsi“, erklärt Steven. Auch er ist 25 Jahre alt und Fan. Megafan, könnte man beinahe sagen. Obwohl die Handy-App erst ein paar Tage auf dem Markt ist, ist er bereits in Level 16 aufgestiegen. Dafür muss der Kieler eine Menge virtuelle Taschenmonster eingesammelt haben und im echten Leben eine Menge Kilometer zurückgelegt haben. „So blöde es klingt, aber ich habe die Stadt seit Veröffentlichung des Spiels schon sehr viel besser kennengelernt“, schwärmt er. Auf der Suche nach raren Pokémons legt er auch schon einmal weitere Spaziergänge durch die Stadt zurück. Und nicht nur das: „Man lernt ständig neue Leute kennen, das ist klasse“, sagt sein Kumpel Nick.

„Ich glaube, ich bin mit meiner Freundin nie so häufig abends Spazierengegangen wie seit der Veröffentlichung von Pokémon Go“, sagt Nick (26, links), hier mit seinem Kumpel Steven (25). Quelle: Bastian Modrow

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