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Kiel Polizei-Auto krachte in Betonpoller
Kiel Polizei-Auto krachte in Betonpoller
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17:06 04.12.2018
Von Niklas Wieczorek
Die Fahrt des Streifenwagens endete am Betonpoller. Grund für den Unfall sei das nasse Kopfsteinpflaster gewesen, so die Polizei. Quelle: Privat
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Kiel

Sie waren auf dem Weg zu einem anderen Einsatz, drehten dann aber um und beendeten die Fahrt an einem Betonpoller: Hintergrund des Polizei-Einsatzes in Kiel-Gaarden war der Widerstand eines 28-Jährigen, der festgenommen werden sollte. "Kollegen wurden zur Unterstützung gerufen", beschrieb Polizeisprecher Matthias Arends.

Zum Wendemanöver gab es heftige Beschwerden von Zeugen: Die Fahrweise und das anschließende Abbiegemanöver vom Karlstal in die Elisabethstraße empfanden diese als riskant – auch für Umstehende. Die Fahrt endete aufgrund des nassen Kopfsteinpflasters mit dem heftigen Zusammenstoß eines Streifenwagens mit einem Betonpoller, so Arends: "Der hat den Wagen zum Stehen gebracht."

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Werde ein Polizist attackiert, sei eine Einsatzfahrt üblich

Bewerten wollte die Polizei das Manöver in der Kieler Straße Karlstal nicht. Der Wagen sei in einer Einsatzfahrt mit Sonderrechten unterwegs gewesen. Bei einem Widerstand gegen Beamte sei das üblich, es gelte die höchste Prioritätsstufe, so Arends’ Kollege Matthias Felsch.

Eine Fahrt mit überhöhter Geschwindigkeit, wie Streifenpolizisten sie speziell trainieren, sei "unter gebührender Berücksichtigung der öffentlichen Sicherheit" zulässig. "Das obliegt dem Fahrzeugführer, dass niemand gefährdet wird", so Felsch. In diesem Fall blieb es wohl bei einem heftigen Blechschaden und dem Schrecken Umstehender.

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