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Kiel Etwas mehr Straftaten in Kiel
Kiel Etwas mehr Straftaten in Kiel
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15:42 29.04.2019
Von Niklas Wieczorek
Die Polizei war 2018 mit etwas mehr Straftaten in Kiel befasst als im Vorjahr. Quelle: Juliane Häckermann (Symbol)
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Kiel

2016 und 2017 waren die Gesamtzahl der Straftaten zurückgegangen, jetzt stieg sie 2018 um 2,9 Prozent. Das entspricht 687 Fällen. Die Polizei Kiel verwies vor allem auf die stark gesunkenen Anzahlen von Rohheitsdelikten, also Gewalttaten, und Wohnungseinbrüchen. Es handele sich dabei um den niedrigsten Wert seit zehn Jahren.

Die Polizei wertet die Entwicklung trotz des Gesamtanstiegs als Erfolg. "In Kiel kann man sicher leben", sagte der neue Chef der Polizeidirektion Kiel, Jürgen Funk.

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Interaktive Grafiken zur Kriminalstatistik 2018

Falsche Polizisten machen Sorgen

Sorgen machten dagegen der starke Zuwachs bei Vermögens- und Fälschungsdelikten. Insbesondere die "falschen Polizeibeamten" machten den echten Polizisten in Kiel zu schaffen.

"Glücklicherweise hatten die Betrüger in den meisten Fällen keinen Erfolg, was unter anderem auf eine regelmäßige Berichterstattung und Warnung in den Medien und die polizeiliche Präventionsarbeit zurückzuführen ist", sagte Polizeisprecher Matthias Felsch.

Verhältnismäßig weniger Straftaten

Außerdem sei aufgrund des starken Bevölkerungswachstums in Kiel die Kriminalitätsbelastung gesunken. Damit kommen weniger Straftaten, insgesamt 9.930, auf 100.000 Kieler als in Neumünster (13.472 oder Lübeck 10.487).

Wermutstropfen sind die prozentual starken Anstiege von Ladendiebstählen (13,4 Prozent) und Drogenstraftaten (8,1 Prozent). Laut Thorsten Steffens, Leiter der Bezirkskriminalinspektion Kiel, sieht sich die Polizeidirektion Kiel insgesamt mit ihren Mitteln gegen die Kriminalität dennoch auf dem richtigen Weg.

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