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Kiel Zwei Überfälle mit Messern zur Mittagszeit
Kiel

Polizei sucht Zeugen für Überfälle zur Mittagszeit in Kiel

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18:22 03.01.2022
Von Frank Behling
Die Polizei sucht nach Tätern in Mettenhof
Die Polizei sucht nach Tätern in Mettenhof Quelle: Ulf Dahl
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Kiel

Die Kieler Polizei arbeitet an der Aufklärung zweier Raubtaten, die sich jeweils zur Mittagszeit im Bereich Mettenhof und Melsdorf ereigneten. In beiden Fällen wurde ein Messer eingesetzt.

Der erste Überfall ereignete sich am Silvestertag gegen 12.45 Uhr. Eine 51-jährige Frau war gerade auf dem Rückweg von einem Einkaufsladen in Mettenhof. Auf einem Feldweg, der zur Straße Heitholm in Melsdorf führt, sei nach Angaben der Polizei eine komplett in schwarz gekleidete männliche Person von hinten an die Geschädigte herangetreten.

Täter verletzte sich mit dem Messer

Mit einem Messer habe der Mann den Gurt ihrer Handtasche durchtrennt. Bei dieser groben Handlung stürzte die Frau. Sie erlitt dabei einen Schock, blieb sonst aber unversehrt.

Der Täter konnte mit der Handtasche und einer Beute von 270 Euro flüchten. Bei der Tat hat sich der Täter aber mit dem Messer nach Beobachtung der Frau offensichtlich selbst verletzt.

Die Geschädigte teilte mit, dass sie kurz nach der Tat von einer Frau angesprochen worden sei und diese sie aufgefordert habe, die Polizei zu informieren. Das tat die Frau auch sofort.

Überfall am Neujahrstag

Der zweite Überfall ereignete sich am Neujahrstag gegen 13.45 Uhr in Mettenhof. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befand sich ein 49 Jahre alter Mann auf dem Weg zwischen dem Bergenring und dem Göteborgring. Ein Unbekannter sprach den Mann an und hielt dabei ein Messer in der Hand. Der Geschädigte habe dem Unbekannten 40 Euro gegeben.

Wie das Opfer berichtet, habe sich der Täter dann noch bei ihm entschuldigt und sei schließlich in Richtung Bergenring geflüchtet. Der Täter soll zwischen 16 und 25 Jahre alt gewesen sein, sprach Deutsch ohne Akzent, soll schwarz gekleidet gewesen sein.

Die Größe wird mit etwa 178 Zentimeter angegeben. Zudem habe er einen hellblauen medizinischen Mundschutz getragen.

Der Geschädigte erinnerte sich auch noch daran, dass er nach der Tat von einem Jugendlichen angesprochen worden sei. Wegen des Schocks habe er jedoch nicht weiter mit dem Jugendlichen gesprochen.

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Die Polizei bittet jetzt Zeuginnen und Zeugen des Vorfalls sich zu melden. Besonders auf die Aussagen der Frau und des Jugendlichen setzt die Polizei. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Kiel unter der Telefonnummer 0431-160-3333 entgegen.

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