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Kiel Neueröffnung im Geschenkartikelgeschäft
Kiel Neueröffnung im Geschenkartikelgeschäft
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08:33 26.03.2018
Von Oliver Stenzel
Hatten die Kundgebung als politische Stadtteil-Vertreter initiiert: Benjamin Raschle, Christina Schubert und Jannick Schultz von der SPD. Quelle: Oliver Stenzel
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Kiel

Dennoch demonstrierten der SPD-Fraktionsvorsitzende Benjamin Raschke und seine Mitstreiter am Sonnabend für den Erhalt des alten Standorts. Der Kommunalwahlkandidat für den Wahlkreis Ravensberg/Universität konnte eine beträchtliche Anzahl von Bürgern mobilisieren, die sich mit dem neuen Stand der Dinge ebenfalls nicht zufriedengeben wollten. Während er die Einrichtung der alternativen Filiale grundsätzlich begrüßte, gab Raschke zu bedenken, dass diese an den bisherigen Status quo voraussichtlich nicht anknüpfen könne: „Während des Weihnachtsgeschäfts stehen die Menschen selbst in der Wrangelstraße bis auf die Straße. In der Holtenauer Straße sind die räumlichen Kapazitäten noch viel geringer.“

Kein hinreichendes Know-how für Spezialfälle

Auch um das Beratungsangebot sorgt sich der SPD-Poltiker. Es habe sich schon oft gezeigt, dass beim Personal der im lokalen Einzelhandel beheimateten Postfilialen kein hinreichendes Know-how für Spezialfälle wie Einschreiben oder Versicherungen für Sendungen bestehe. Auch Monika Segler vom Seniorenbeirat nutzte die Gelegenheit, sich öffentlich für den Erhalt der Wrangelstraßen-Post auszusprechen, für den Raschke bereits über 1000 Unterschriften gesammelt hat.

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Kein Verständnis der Proteste bei der CDU

Die Kieler CDU-Ratsfraktion zeigte indessen kein Verständnis für die andauernden Proteste: Unterschriftenaktionen und Kundgebungen für den Erhalt des Post-Standortes Wrangelstraße würden bei den Anwohnern im Stadtteil nur zu weiterer Verwirrung führen und seien aufgrund der Konzernpläne sinnlos, ließ der Ratsherr und 1. stellvertretende Stadtpräsident Robert Vollborn verlautbaren.

Die Deutsche Post selbst stellt in Aussicht, dass es am neuen Standort Brief- und Paketmarken, Einschreibemarken, Plusbriefe und Packsets geben werde. Auch die Annahme von Brief-, Paket- und Expresssendungen, Auskünfte zu Produkten und Services, Leistungen der Postbank sowie Porto-Ermittlungen oder Telefonbuchausgaben seien möglich.

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