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Kiel Endspurt für die „A“
Kiel Endspurt für die „A“
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13:18 22.01.2017
Von Frank Behling
Die „Sailing Yacht A“ macht Probefahrten in der Ostsee. Quelle: Frank Behling
Kiel

 Dabei stehen besonders die beiden großen Hauptmotoren des Neubaus im Fokus. In der Nacht zum Sonntag absolvierte der Neubau deshalb auf der Ostsee auch über längere Zeit Fahrten mit der Höchstgeschwindigkeit von knapp über 20 Knoten. Unterbrochen wurden die Fahrten nur durch kurze Pausen und einen abendlichen Besuch am Sonnabend zum Personalwechsel in Kiel.

Angetrieben wird die „Sailing Yacht A“  von zwei  deutschen MTU-Dieselmotoren der neuesten Baureihe 4000. Dabei handelt es sich um Motoren, wie sie in abgewandelter Ausführung auch in modernen Fregatten zum Einsatz kommen. Die beiden 20-Zylinder-Maschinen der „A“ sollen eine Leistung von zusammen fast 10000 PS haben und sind dabei extrem geräuscharm. In den vergangenen zwei Monaten war bei der Abschlussdockung der Antriebsstrang zwischen den Maschinen und Propellern im Dock 8A noch einmal überprüft und nachgebessert worden.  

Wenn auch diese letzten Probefahrten zur Zufriedenheit des russischen Auftraggebers erfolgen, steht der Ablieferung nichts mehr im Wege. Die „Sailing Yacht A“  entstand unter der Baunummer 787 bei der Kieler German Naval Yards und Federführung eines internationalen Expertenteams. Das Design für dieses weltweit einzigartige Schiff hat der französische Stararchitekt Philippe Starck geliefert. Baubeginn des Schiffes war unter dem Projektnamen „White Pearl“ im März 2012. Die Probefahrten starteten im September 2015.  Den Bau und die Erprobung begleitete das britischen Lloyds Register als  Klassifikationsgesellschaft. In Großbritannien wurden auch die drei Masten des Schiffes aus Kohlefaser gebaut. Mit einer Länge von 142,8 Metern und einer Höhe von über 100 Metern ist die „Sailing Yacht A“ das heute größte Segelschiff der Welt. Die Erprobung der Segeleigenschaften erfolgt jedoch zu einem späteren Zeitpunkt. Als Hauptantrieb des Schiffes werden bei den längeren Reisen die beiden großen MTU-Motoren aus Friedrichshafen zum Einsatz kommen.

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