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Kiel 35 neue Wohnungen unter dem Dach
Kiel 35 neue Wohnungen unter dem Dach
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08:00 08.02.2019
Von Petra Krause
Hier in der Grimmstraße 21 und 25 sind bereits die ersten Wohnungen fertiggestellt und die Mieter eingezogen. Die darunterliegenden Wohnungen bekamen ebenfalls Balkone. Quelle: Uwe Paesler
Kiel

Die Wohnbau GmbH mit Hauptsitz in Bonn besitzt insgesamt rund 18.000 Mietwohnungen im Bundesgebiet – davon 550 in Kiel und 165 im Stadtteil Holtenau. In den nächsten drei Jahren realisiert die Wohnbau GmbH mit den ortsansässigen KI Architekten in der Siedlung aus den 1930er-Jahren 35 neue Wohnungen durch Dachgeschossausbau.

Balkone auch für die alten Wohnungen

Diplom-Ingenieur und Architekt Peter Klinck stellte das Bauvorhaben vor. Die ersten drei Pilotbauten in der Grimmstraße 21 und 25 seien bereits vermietet. Ende des Jahres hofft er, weitere zwölf Zwei-Zimmer-Wohnungen ist der Lütjohannstraße 2 und der Grimmstraße 5, 7, 9, 11 und 13 fertigzustellen. 2020 sollen dann weitere acht Wohnungen in den Hausnummern 15, 17, 19, 23 und 27 entstehen. Der letzte Bauabschnitt im Jahr 2021 betrifft den Lindenweg 18, 17 bis 19, 21 bis 25 mit weiteren zwölf Wohnungen. Die meisten der neuen Wohnungen bekommen Balkone, ebenso wie die darunterliegenden alten Wohnungen im Erd- und Obergeschoss. 

Neuer Flughafenchef Volker Prange stellte sich vor

Seit dem 1. Januar hat der langjährige Prokurist und Kaufmännische Leiter der Seehafen Kiel GmbH & Co. KG, Volker Prange, eine weitere Aufgabe als Geschäftsführer des Flughafens bekommen. Der 53-jährige Diplom-Volkswirt skizzierte kurz die Vergangenheit und die Zukunft des Kieler Flughafens. Man habe den Flughafen 2012 mit einem Defizit von 1,2 Millionen Euro übernommen. 2018 waren es nur noch 70.000 Euro bei einem stark gesunkenen städtischen Zuschuss von 200.000 Euro. Aufgrund der Planungssicherheit könne sich der Airpark entwickeln, das B-Plan-Verfahren für die Gewerbeflächen laufe. Dorthin könne beispielsweise der Luftsportverein umziehen und die baufällige Halle saniert werden. Ein Logistik-Unternehmen hätte bereits Interesse bekundet, dort 13 Fahrzeuge unterzubringen.

Renate Treutel hofft auf Skateranlage 2019

Bürgermeisterin Renate Treutel ging nach der Vorstellung ihres Aufgabenbereichs direkt auf die konkrete Situation in Holtenau ein. Während im gesamten Stadtgebiet nicht jedes Kind einen Kita-Platz habe – „600 Kinder stehen auf der Warteliste“ – sehe die Situation in Holtenau „recht gut aus“. Sie lobte die gute Zusammenarbeit zwischen der Grundschule und den Kitas beim Übergang in den neuen Lebensabschnitt der Kinder. „Die ist beispielgebend für Kiel“. Leider seien aber auch im Stadtteil die Kitas in die Jahre gekommen. Zum Schluss hatte Treutel noch einen Plan und gute Nachrichten zur Skateranlage unter der Holtenauer Hochbrücke im Gepäck. „Ich bin optimistisch, dass sie dieses Jahr wiedereröffnet wird.“

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