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Kiel Einige Planer wollen hoch hinaus
Kiel Einige Planer wollen hoch hinaus
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07:00 03.12.2018
Von Jan von Schmidt-Phiseldeck
Auf der noch landwirtschaftlich genutzten und insgesamt 6,5 Hektar großen Fläche zwischen Steenbeker Weg, Bremerskamp, B76 und Torfmoorkamp wollen die Lindhorst-Gruppe und die Baufirma Ditting etwa 800 Wohnungen bauen. Quelle: Ulf Dahl
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Für Baudezernentin Doris Grondke ist die zügige Umsetzung des Projekts mit seinen etwa 800 geplanten Wohnungen – etwa 30 Prozent sollen mit Fördermitteln für den sozialen Wohnungsbau errichtet werden – ein wichtiges Anliegen: „Genau hier ist es richtig, auch qualitativ hochwertigen Wohnungsbau für die zu realisieren, die sich teures Wohnen nicht leisten können. Da müssen wir jetzt aufholen.“

Investor hofft auf Spatenstich im Sommer 2020

Auf ein zügiges Verfahren baut auch Marc Ulrich, Projektentwickler bei der Rendsburger Baufirma Ditting, die gemeinsam mit der Lindhorst-Gruppe aus Winsen (Aller) hier als Investor auftritt. „Es wäre toll, wenn wir im Sommer 2020 den ersten Spatenstich setzen könnten.“ Verschiedene Wohnformen stehen im Fokus der Grundstücksentwickler: Studentenwohnungen sind aufgrund der Nähe zur Uni genauso vorgesehen wie Angebote für betreutes Wohnen oder Mehrgenerationswohnen. Auch Dienstleister, kleinere Versorgungseinrichtungen, eine Kita oder Pflegedienste sollen hier Platz finden.

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Blutbuche steht im Mittelpunkt

Auf einen „zentralen Quartierplatz“ rund um eine bestehende markante Blutbuche setzen derzeit fast alle der beauftragten Planungsbüros, vier aus Hamburg und eines aus Kiel, in ihren Entwürfe. Auch beim Thema Parken unterscheiden sich die Entwürfe nur wenig: Nach Möglichkeit sollen Tiefgaragen unter die Gebäude gebaut, Gästeparkplätze längs der Zufahrtsstraßen angelegt werden. Unterschiede werden jedoch bei den Anordnungen der Gebäude, der Geschosszahl oder auch der baulichen Nutzung des Gesamtgrundstückes deutlich: So setzt beispielsweise das Hamburger Büro Skai abgestuft auf bis zu sechsgeschossige Bauweise. Das Kieler Büro Zastrow+Zastrow sieht „individuelle hofartige Quartiere“ mit maximal fünf Geschossen vor, zudem soll sich die Bebauung an der vorhandenen Knickstruktur orientieren. Das Büro LH Architekten (Hamburg) wiederum favorisiert ein urbanes als auch ein landschaftlich geprägtes Quartier mit einer verbindenden Mitte.

KN-online-Leser in der Jury

Die ersten Entwürfe sollen nun von den fünf Büros detaillierter ausgearbeitet werden. Im Februar will eine Jury (Stadt, Planer, Politik und Investor) den Siegerentwurf küren und der Öffentlichkeit vorstellen. Zwei KN-online-Leser können dabei sein, wenn die Jury über den Siegerentwurf entscheidet. Bewerben Sie sich einfach per E-Mail bis spätestens Freitag, 7. Dezember, mit einer kurzen Begründung, warum gerade Sie mit in der Jury sitzen sollten, unter der Adresse torfmoorkamp@claussen-seggelke.de beim gleichnamigen Hamburger Stadtplanungsbüro.

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