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Kiel Ortsbeirat will Autofahrer ausbremsen
Kiel Ortsbeirat will Autofahrer ausbremsen
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06:00 03.01.2019
Von Jennifer Ruske
Foto: Im Uhlenkrog herrscht Tempo 30: Um den Autofahrern dies groß vor Augen zu führen, hat die Stadt auf Initiative von Falk Stadelmann (links) und Philip Schüller sowie der Anwohner große Piktogramme auf die Straße aufgebracht. Weitere Maßnahmen, um Geschwindigkeit zu reduzieren, sollen folgen.
Im Uhlenkrog herrscht Tempo 30: Um den Autofahrern dies groß vor Augen zu führen, hat die Stadt auf Initiative von Falk Stadelmann (links) und Philip Schüller sowie der Anwohner große Piktogramme auf die Straße aufgebracht. Weitere Maßnahmen, um Geschwindigkeit zu reduzieren, sollen folgen. Quelle: Jennifer Ruske
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„Wenn man mit den Anwohnern in dem Quartier spricht, geht es fast immer um zu hohe Geschwindigkeiten der Pkw“, erklärten Philip Schüller und Falk Stadelmann. Schon im Wahlkampf hatten sich die beiden SPD-Politiker dem Thema „Verkehrssituation Uhlenkrog“ angenommen – und jetzt erste Schritte zur Verbesserung erreicht.

 Acht-Punkte-Programm ist vereinbart

Vorausgegangen war unter anderem ein Gespräch mit dem Oberbürgermeister, bei dem Mitglieder des Tiefbauamtes sowie Anwohner dabei waren. Dort wurden etliche Maßnahmen vereinbart. Bereits umgesetzt ist Punkt eins des Acht-Punkte-Programms: An der Kreuzung der Straßen Bärenkrog/Neuenrade sind neue Tempo-30-Piktogramme aufgebracht worden, die den Autofahrern die geltende Geschwindigkeit groß vor Augen führen sollen. Weil das alleine keine dauerhafte Abhilfe bringen wird, soll es in gewissen Abständen Geschwindigkeitskontrollen sowie Geschwindigkeitsanzeigen geben, dazu wird zeitnah ein Schild mit der Aufschrift „Achtung Radarkontrolle“ aufgestellt.

Schilder sollen versetzt werden

Ein weiterer Punkt ist das Versetzen der Schilder, die den Beginn der Tempo-30-Zone markieren. Bislang sind die Schilder aus Richtung Stadtwerke kommend direkt im Kurvenbereich kurz vor der – auf einer Seite nicht gut einsehbaren – Kreuzung Bärenkrog/Neuenrade sowie kurz vor einer Bushaltestelle angebracht. An gleicher Stelle ist zudem ein Fußgängerüberweg. „Die Autofahrer müssen sich an dieser Stelle so konzentrieren, dass die Tempo-30-Schilder nicht von allen wahrgenommen werden“, erklärten Schüller und Stadelmann.

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