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Kiel „Rent-a-Scientist“: Wissenschaftler kommen in die Schulen
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„Rent-a-Scientist“ in Kiel: Wissenschaftler kommen in die Schulen

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15:30 03.08.2021
Von Jonas Bickel
Kiels Bildungsdezernentin Renate Treutel (Mitte) stellte das Programm von „Rent-a-Scientist“ gemeinsam mit Ulrike Schrabback und Thomas Ehlert von der Kiel-Region im Kieler Rathaus vor.
Kiels Bildungsdezernentin Renate Treutel (Mitte) stellte das Programm von „Rent-a-Scientist“ gemeinsam mit Ulrike Schrabback und Thomas Ehlert von der Kiel-Region im Kieler Rathaus vor. Quelle: Thomas Eisenkrätzer
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Wie schaffen wir mehr Klimaschutz? Sind Algorithmen immer fair? Und ist Barfußlaufen eigentlich gesund? Es sind viele Fragen aus unterschiedlichen Forschungsrichtungen, die vom 20. bis zum 24. September in Klassenzimmern beantwortet werden sollen. Dann geht das Projekt „Rent-a-Scientist: Wissenschaft macht Schule“ der Kiel-Region in die zweite Runde.

Wissenschaftler kommen zu Schulen in Kiel, Plön und Rendsburg-Eckernförde

117 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der CAU Kiel, der Fachhochschule Kiel und anderen Forschungseinrichtungen nehmen an dem Projekt teil. Sie bieten ein vielfältiges Programm an, gehen in die Schulen und gestalten dort eine Unterrichtseinheit. Ab sofort können Lehrkräfte sich für ihre Klassen bewerben. Das kostenfreie Angebot richtet sich an Schulen aus Kiel sowie den Kreisen Rendsburg-Eckernförde und Plön.

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„Wir wollen Lust auf Lernen machen und zeigen, welche Relevanz Wissenschaft auch im Alltag hat“, sagt Kiels Bildungsdezernentin Renate Treutel. Das Programm umfasst knapp 100 Angebote, von Vorträgen bis hin zu Experimenten. „Die Bandbreite der Themen ist großartig“, sagt Thomas Ehlert, der für die Organisation verantwortlich ist. So sei für alle Altersklassen etwas dabei.

„Rent-a-Scientist“ war 2020 ein Erfolg

Ein Großteil der Veranstaltungen richtet sich allerdings an weiterführende Schulen. „Nächstes Jahr wollen wir das Angebot für die Grundschulen noch ausbauen“, sagt Ehlert. Klar ist: „Rent-a-Scientist“ soll sich etablieren – die Vorzeichen stehen angesichts des Erfolgs im vergangenen Jahr gut.

2020 fand das Projekt im Rahmen der Nacht der Wissenschaft zum ersten Mal statt. „Das war der Renner“, sagt Treutel. Etwa 100 Anmeldungen gab es, mehr als 2000 Schülerinnen und Schüler lauschten Vorträgen und machten bei kleinen Experimenten mit. Dieses Jahr steht das Projekt für sich alleine, denn die Nacht der Wissenschaft fällt aus. Eine digitale Version wie im November 2020 wird es nicht geben.

Nacht der Wissenschaft in Kiel fällt aus

„Wir sind gerade alle etwas übersättigt von digitalen Angeboten“, sagt Ehlert. Corona, gepaart mit der Planungsunsicherheit, hätte zu diesem Schritt geführt. „Ganz ohne wissenschaftliche Veranstaltung wollten wir aber nicht bleiben.“ Deswegen bekommen Schülerinnen und Schüler in Kiel und Umgebung auch dieses Jahr ihre ganz persönliche, wissenschaftliche Unterrichtsstunde.

Interessierte Schulen können sich ab sofort unter www.rent-a-scientist-kielregion.de für bis zu fünf Angebote des Programms bewerben. Die Bewerbungsphase geht bis zum 25. August. Spätestens am 6. September erfolgt dann die Rückmeldung, wer welche Schulklasse besucht.

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