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Kiel Abrudern fand diesmal an Land statt
Kiel Abrudern fand diesmal an Land statt
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08:00 30.10.2017
Von Martin Geist
Die rudernden Mädels vom Club Thetis der Kieler Gelehrtenschule vertragen sich erkennbar auch mit den Jungs von Teifun. Quelle: Martin Geist
Kiel - Düsternbrook

„Es wäre einfach zu gefährlich gewesen“, begründete Wilhelm Ermgassen vom Akademischen Ruderverein (ARV) Kiel die Absage, über die es im Kreis der Sportler keinerlei Diskussionen gab. Die Stimmung der trotzdem zahlreich erschienenen Teilnehmer war im Gegenteil heiter und gelassen, als ARV-Präsidentin Annika Hempelmann auf dem Vereinsgelände an der Seeburg in würdigen Worten das offizielle Saisonende verkündete. Nach der Saison ist außerdem immer zugleich vor der Saison. Und Annika Hempelmann zeigte sich überzeugt, dass mindestens drei Dinge so sein werden wie sie immer waren, wenn im April 2018 wieder angerudert wird: „die Liebe zum Wasser, die Freude am Rudern und der Spaß an Gesellschaft“.

Seit eh und je frönen die Ruderer dieser Freude über die Vereinsgrenzen hinaus. So waren am Sonntag neben den Gastgebern vom ARV Mitglieder des 1. Kieler Ruderclubs, der Rudergesellschaft Germania Kiel und der ATV Ditmarsia dabei. Nicht zu vergessen die Clubs der Hebbelschule (Neptun), der Max-Planck-Schule (Wiking), der Humboldt-Schule (Aegis) und der Kieler Gelehrtenschule (Teifun). Letztere ist seit 2015 sogar doppelt vertreten. Weil im altehrwürdigen Teifun-Club, der älter ist als der Duden und deshalb das auffällige „ei“ im Namen hat, die Jungs unter sich bleiben wollen, taten sich vor zwei Jahren die Mädels einfach selbst zusammen und hoben den Club Thetis aus der Taufe.

Vom Krieg der Geschlechter kann aber keine Rede sein. Dieser Tage unternahmen Teifun und Thetis vielmehr eine einwöchige Wanderfahrt und verstanden sich bestens. Überhaupt, so schwärmt die 18-jährige Karoline Detlefsen, ist das Wandern auf dem Wasser „das Schönste am Rudern“. Nur allzu gern denkt sie an den Sommer zurück, als die Kielerinnen zwei Wochen auf dem Main unterwegs waren und jede Menge Landschaften, Städte und Menschen kennenlernten.

Der Marinestützpunkt in der Wik wächst wieder. Stück für Stück weicht dafür aber auch alte Bausubstanz aus der Zeit, als Kiel zum wichtigsten Flottenstützpunkt der Marine aufgebaut wurde. In der Wik soll jetzt das etwa 100 Jahre alte „Gebäude 5“ einer neuen Unterkunft für Soldaten weichen.

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